Eine Chance für benachteiligte Kinder: School for Life in Chiang Mai

31.08.2017

Gemeinnützige Projekte gibt es in Thailand reichlich: Von den „Royal Projects“ der königlichen Familie bis hin zu zahlreichen ehrenamtlichen Natur- und Tierschutzinitiativen setzen sich Einheimische und engagierte Gäste des Königreichs für die Erhaltung der Umwelt und für benachteiligte Menschen ein. Ein eindrucksvolles Projekt, das sich Kindern aus armen Verhältnissen annimmt, ist die „School for Life“. Hier wird den Kindern eine erstklassige Bildung ermöglicht und sie werden dabei unterstützt, ihre Lebensfreude wiederzugewinnen und Mitmenschlichkeit, Selbstbewusstsein und Weltoffenheit zu lernen.

Im Jahr 2003 wurde die School for Life im nordthailändischen Chiang Mai gegründet, die sich vor allem der Förderung von Kindern aus extrem schwierigen und verarmten Verhältnissen widmet. Zu Anfang waren die meisten der Kinder Aidswaisen, doch mittlerweile bilden ethnische Minderheiten den Großteil der Schüler. Die Kinder mussten oftmals auf der Straße leben und waren Opfer von Gewalt und Missbrauch. Neben dem Bildungsauftrag konzentriert sich die School for Life auch auf die Einbeziehung von Menschen aus benachbarten Ortschaften, schafft Arbeitsplätze und verbindet gemeinwesenorientiertes Lernen mit Gemeindeentwicklung. Ein namhafter Partner aus der Region ist beispielsweise Decoroso Coffee, der in der Bergregion Doi Chang in der Nachbarprovinz Chiang Rai angebaut wird. Von der UNESCO als innovatives Konzept im Bereich der Bildung und neuen Standard für die Weltgemeinschaft gelobt, bezieht School for Life Spenden über Werbung der Shaul B. und Hilde Robinsohn Stiftung, die die beispielhaften Maßnahmen durch direkte Finanzierungen pädagogischer Grundlagen unterstützt.

Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten unter:

www.school-for-life.org



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