Exotisches Gewürz: Thai Basilikum

10.02.2014

Eine beliebte Zutat in der thailändischen Küche ist das Basilikum. Selbst wenn der Name gleich klingt, unterscheidet sich das thailändische Basilikum in Aussehen und Geschmack stark von dem bei uns in Deutschland gängigen Basilikum. In Thailand gibt es gleich mehrere verschiedene Arten von Basilikum, die bekanntesten sind Kaprau, das heilige Basilikum, und das süße Basilikum Horapa. Kaprau hat kurze Stängel und Blätter mit feinen Haaren. Das starke Aroma wird vor allem in scharfen Currys und Wokgerichten verwendet. Wichtig ist es, das Basilikum erst am Ende der Zubereitung unterzumischen, da sonst zu viel Aroma verloren geht. Heiliges Basilikum ist reich an Betakarotin, Kalzium und gut für Knochen und Zähne.

 

Horapa sieht ähnlich aus wie Kaprau, deutliches Unterscheidungsmerkmal sind nur die purpurfarbenen Stängel. Der intensive, anisartige Geschmack verfeinert meist Salate oder Suppen, kommt aber auch in Currys oder Wokgerichten zum Einsatz. Süßes Basilikum enthält viel Eisen, Vitamin A, B2 und C und hilft bei sämtlichen Magenproblemen. Auch Maeng Lak, das wegen seinem Aroma als Zitronenbasilikum bezeichnet wird, kommt in der thailändischen Küche häufig zum Einsatz. Es hat hellgrüne Blätter mit einem leichten Flaum. Diese werden entweder roh in Salaten oder auch in Suppen verwendet. Zitronenbasilikum ist reich an Betakarotin, Kalzium, Phosphor und Ballaststoffen und hilft gegen Hustenreiz.



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