Thai-Curry, der köstliche Klassiker

08.01.2014

Thai-Currys zählen nicht nur in Thailand zu den beliebtesten Gerichten. In zahlreichen Varianten und mit unterschiedlichen Aromen werden sie fast überall auf der Welt angeboten und gerne gegessen. Das scharfe, rote Curry „Gaeng Daeng“ oder das grüne Curry „Gaeng Khiao Wan“ erfreuen sich größter Beliebtheit. Kurkuma und Currypulver geben dem gelben Curry „Gaeng Kari“, das eine Variation des indischen Currys ist, seine Farbe. Das milde Massaman-Curry „Gaeng Massaman“ wird vor allem in Südthailand gegessen und hat seinen Ursprung in Persien. Das Panaeng-Curry ist ebenfalls ein rotes Curry, das, wie es der Name verrät, vom Nachbarland Malaysia beeinflusst ist und normalerweise nicht so scharf wie das klassische rote Curry ist.

Die Currypasten: Für die Zubereitung der jeweiligen Currypasten gibt es viele unterschiedliche Rezepte. Tatsache ist allerdings, dass es mittlerweile auch sehr gute Fertigpasten zu kaufen gibt. Grundzutat für die Currypasten sind rote oder grüne Chillischoten, Knoblauch, Meersalz, Shrimps, Schalotten, Zitronengras und Galgant oder Ingwer. Beim gelben Curry werden zusätzlich Currypulver, Kurkuma und Korianderwurzel hinzugefügt. Das Massaman-Curry erhält seine Würze durch weißen Pfeffer, Koriandersamenpulver und Kreuzkümmel. Limettenschale verleiht dem grünen Curry ein frisches Aroma. Die Panaeng-Currypaste erhält durch das Beimischen von Nüssen ihren typisch nussigen Geschmack.

Zutaten: Das Schöne an den Thai-Currys ist, dass sie nicht nur lecker sind und schnell zubereitet werden können, sondern auch dass sie je nach Lust und Geschmack mit unterschiedlichen Zutaten zubereitet werden können. Letztlich kann jeder sein Lieblingsfleisch oder Gemüse verwenden, auch Tofu ist eine köstliche Zutat im thailändischen Curry. Dennoch gibt es einige Zutaten, die sich in Thailand als traditionelles Rezept durchgesetzt haben: Im grünen Curry werden vor allem grüne Zutaten verwendet, wie z.B. große und kleine Thai-Auberginen. Im roten Curry werden häufig Bambussprossen oder auch Kürbis verwendet. Zum Abschmecken eignet sich sowohl für rotes als auch für grünes Curry thailändisches Basililkum. Im gelben Curry werden vorwiegend Kartoffeln und Zwiebeln verwendet. Das Panaeng-Curry wird in der Regel nur mit Fleisch serviert, da es mit Kokoscreme zubereitet wird und somit dickflüssiger ist als die anderen Currys. Kaffir-Limettenblätter und kleingehackte Erdnüsse sollten als Garnierung nicht fehlen. Zimt und Kardamom passen hervorragend als Gewürze zum Massaman-Curry, das mit Kartoffeln und Erdnüssen zubereitet wird.

Zubereitung: Zunächst alle gewünschten Zutaten in mundgerechte Stücke schneiden. Für die Zubereitung eines Thai-Currys sollte man zuerst die Currypaste mit etwas Öl in der Pfanne erhitzen, dann einen Teil Kokosmilch zugeben und etwas köcheln lassen. Nun das Fleisch und/oder Gemüse dazugeben. Die Zutaten sollten in der Reihenfolge der Gardauer hinzugefügt werden, also zunächst die Zutaten, die am längsten benötigen, bis sie gar sind. Je nach Geschmack wird das Curry mit Fischsauce, Palmzucker und Limettensaft abgeschmeckt. Erst kurz vor Schluss die restliche Kokosmilch dazugeben. Guten Appetit!



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