Tropische Früchte

31.07.2014

Rambutan (auf Thai Ngoh) ist sehr einfach an ihrem ungewöhnlichen Äußeren mit der roothaarigen Schale zu erkennen. In Thailand gibt es verschiedene Sorten von Rambutan, alle haben rote Haare, bei einigen Sorten färben sich die Haarspitzen beim Reifeprozess gelb, grün oder orange. Ihr weißes Fruchtfleisch schmeckt süß und erinnert etwas an den Geschmack von Litschis, die zur selben botanischen Familie gehört. Auch die Anordnung des Fruchtfleisches rund um den mandelförmigen Kern in der Mitte herum ähnelt der Litschi. Die Früchte wachsen am Baum in einer Traube, die aus mehreren Dutzend einzelnen Früchten bestehen kann. Zwischen Mai und August sind die Früchte reif, dann sind sie überall in Thailand frisch erhältlich. Rambutan ist reich an Kohlenhydraten, Eiweiß, Kalzium, Phosphat und Vitamin C. Um sie zu essen, schneidet man am besten die haarige Schale mit dem Messer ein und zieht sie danach ab. Das Fruchtfleisch kann man nun um den Kern herum abessen. Auch in der Dose oder als süßer Sirup ist Rambutan äußerst beliebt.

Longan (auf Thai Lam Yai) ist eine kleine Frucht mit grün-brauner Schale, die wie Litschi und Rambutan ebenfalls zur Familie der Seifenbaumgewächse zählt. Das weiße oder hell rosafarbene Fruchtfleisch schmeckt sehr süß und wird entweder frisch als Obst serviert oder in getrockneter Form als Snack gegessen oder zu Erfrischungsgetränken gereicht. Sehr beliebt ist auch der Longansirup. Longan ist reich an Kohlenhydraten, Kalzium, Phosphaten, Eisen und Vitamin C. Um sie zu essen, pellt man die Schale ab und kann dann das Fruchtfleisch ohne Kern genießen.



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