< Zwei neue Strandhotels sorgen für einen erholsamen Urlaub
30.11.2011 10:50 Alter: 169 days
Kategorie: Artikel

Goldgelbes Sonnenblumenmeer in Mae Hong Son


In den Monaten November und Dezember kommt es vor, dass sich Besucher in der nordthailändischen Provinz Mae Hong Son vor Ungläubigkeit die Augen reiben: Dann stehen dort nämlich die mexikanischen Sonnenblumen in voller Blüte und tauchen Berge und Täler in ein goldgelbes Blumenmeer. Die ursprünglich aus Mittelamerika stammende Blume, in Thailand „Dok Bua Tong“ genannt, erreicht während der Blütezeit eine Höhe von bis zu drei Metern und trägt oft mehr als zehn Blüten pro Pflanze. Eine Reise nach Mae Hong Son gilt zu dieser Zeit als ein besonderer Geheimtipp. Am besten kann man das wunderschöne Naturschauspiel vom Gipfel des Berges Doi Mae Ukor im Bezirk Khun Yuam bestaunen. Generell sind die Monate Dezember bis Februar in dieser Region für Wildblumenfreunde am besten geeignet. Empfehlenswert ist auch ein Abstecher in den landschaftlich reizvollen Doi Inthanon Nationalpark, wo Thailands gleichnamiger höchster Berg (2.565 Meter) steht.

Auch außerhalb der Blütezeit ist die Provinz Mae Hong Son mit ihren imposanten Wasserfällen, versteckten Höhlen und ursprünglichen Gebirgsdörfern eine Reise wert. So lädt die Region an der Grenze zu Myanmar Naturliebhaber und Sportbegeisterte zu Trekking- und Entdeckungstouren ein. Auch Kulturinteressierte können hier ein sehr ursprüngliches Stück Thailand erfahren, das durch seine Abgeschiedenheit eine eigene Identität bewahren konnte. Ein idealer Ausgangspunkt für Touren in das Umland ist die gleichnamige Provinzhauptstadt, die per Flugzeug oder auf gut ausgebauten Straßen erreichbar ist und Hotels aller Kategorien bietet. Mae Hong Son liegt in einem malerischen Tal an einem See, umgeben von bewaldeten Bergen. Durch einen langjährigen Einfluss der Burmesen finden sich hier eine interessante Architektur sowie viele beeindruckende Tempel.