Himmlische Entspannung: Thaimassage im traditionellen Tempel

28.08.2012

Umgeben von heiligen Hallen, goldenen Buddhastatuen und dem süßlichen Duft der Räucherstäbchen können Besucher sich bei einer Thai-Massage vom hektischen Treiben Bangkoks entspannen. Ein Widerspruch? Nicht in Thailand. Wat Pho, einer der ältesten buddhistischen Tempel des Landes, beherbergt gleichzeitig die älteste traditionelle Massageschule Thailands. Seit 1962 kann man dort die hohe Kunst der Thai-Massage und Medizin erlernen. Der Tempel selbst ist bereits im 16. Jahrhundert gegründet worden und liegt in unmittelbarer Nähe des Königspalastes in Bangkok. Seine Hauptattraktion ist die berühmte 46 Meter lange, liegende und vergoldete Buddha-Statue.

König Rama III. eröffnete Mitte des 19. Jahrhunderts im Wat Pho die erste öffentliche Universität, die für jedermann ungeachtet seiner Herkunft zugänglich war. Zahlreiche Textbücher wurden in Marmortafeln graviert und sind bis heute im Tempel ausgestellt. Insbesondere Werke über die traditionellen thailändischen Heilkunst- und Thai-Massagen. Der menschliche Körper mit seinen therapeutisch relevanten Punkten und tausenden von Energiepfaden, auch „sen“ genannt, wurde damals intensiv erforscht. Die Studenten in Wat Pho erlernen noch heute Techniken, die auf dem Wissen von damals basieren und die helfen sollen, Muskelverspannungen zu reduzieren und die Blutzirkulation anzuregen.

Wer nach einer anstrengenden Sightseeing-Tour durch Bangkok Entspannung sucht, kann sich in einem der Open-Air-Pavillons in angenehmer Atmosphäre verwöhnen lassen. Einige Besucher nehmen sich etwas mehr Zeit, um zum Beispiel in einem zweiwöchigen Kurs die Grundlagen der Massagetechniken zu erlernen – ein Mitbringsel, welches sicherlich dauerhaft in der Heimat Freude bereitet.

www.watpomassage.com


Kategorie: Artikel

< Reiten auf Riesen: Charity-Elefantenpolo in Hua Hin