Land für Entdecker: Der Norden Thailands

29.01.2013

Der Norden Thailands, das Gebiet des alten Lanna-Königreiches, grenzt an Laos und Myanmar, und ist als Wiege der frühesten thailändischen Zivilisation bekannt. Faszinierende geologische Schätze wurden und werden hier immer noch gefunden. Die ehemaligen Hauptstädte des Lanna-Reichs Chiang Mai und Chiang Rai sind reich an historischen Sehenswürdigkeiten, Museen und Märkten, auf denen Textilien und Erzeugnisse des Kunsthandwerks feilgeboten werden. Abseits der größeren Orte ist die Landschaft mit ihren spektakulären Naturparks und dem höchsten Berg Thailands, dem 2.595 Meter hohen Doi Inthanon, hinreißend schön. Fruchtbare Täler, riesige Urwälder und Dschungel mit Flüssen und rauschenden Wasserfällen kennzeichnen die Region, die zu den eindrucksvollsten des Landes gehört.

Halbnomadische Bergstämme, zumeist Flüchtlinge aus Tibet, Myanmar und China, bevölkern seit einigen Jahrzehnten die bergigen Regionen. Sie besitzen eine hochentwickelte und faszinierende Kultur. Immer mehr Touristen, die Chiang Mai besuchen, erkundigen sich nach ‘Hilltribe Trekking’ - Ausflügen, die zu den Bergstämmen führen. Das nördliche Hochland bevölkern die Stämme der Karen, Yao, Lahu, Hmong, Akha und Lisu. Insgesamt schätzt man ihre Zahl auf etwa eine halbe Million Menschen. Neben dem Trekking zu Fuß werden Touren mit dem Jeep, auf Elefanten und Pferden, auf Flößen und Long-Tail Booten angeboten.


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