Sternstunden des traditionellen Thai-Kunsthandwerks

01.01.2007

Sternstunden des traditionellen Thai-Kunsthandwerks
DIE RENAISSANCE DES TRADITIONELLEN KUNSTHANDWERKS UND DER WEBEREI IN THAILAND
von Nikki Phanichkarn


Aus der Volkskunst in die internationale Modeszene

Insbesondere seit den letzten fünf Jahren erfreuen sich Seide und Stoffe mit traditionellen Mustern aus Thailand wachsender Beliebtheit, was einen neuen Trend in den Vorlieben der Käufer wiederspiegelt. Um einen Gegenakzent zur schnelllebigen Kultur des 21. Jh. zu setzen, bemühen sich Hausfrauen, Stylisten, Innenarchitekten, Hoteliers und Betreiber von Wellness-Einrichtungen auf der ganzen Welt darum, den persönlichen Lebensraum des Menschen als einen Ort des Rückzugs und des Privaten zu gestalten. Im Bestreben, ein Stück des verlorenen Paradieses wiederherzustellen, liefern die Natur und "Mutter Erde" wertvolle Inspirationen - man wandelt heute wieder auf den Spuren der traditionellen Weberei und ihrer über Jahrhunderte gewachsenen kunsthandwerklichen Tradition von Stoffen und Mustern.


Angesichts einer immer homogeneren Gesellschaft verspüren nicht wenige Menschen den Drang zur Rückkehr zu ihren kulturellen Wurzeln und einer ursprünglichen Identität; den Drang, anders zu sein, sich von der Masse zu unterscheiden. Aus diesem Grund üben traditionelle ethnische Designs eine große Faszination auf uns aus und begleiten uns auf der Suche nach einem persönlichen Lebensstil.

Der international bekannte Stoff- und Modedesigner Nagara Sambandaraksa, der mit seinen handbemalten und gebatikten Thai-Seidenstoffen die Welt der Innenraumgestaltung und die Haute Couture erobert hat, gehört zur ersten Generation jener begabten thailändischen Designer, die den Sprung in die heiß umkämpfte internationale Modeszene erfolgreich gemeistert haben. Er ist überzeugt: "Der asiatische Kontinent - die Geburtsstätte und Heimat einiger der ältesten und bedeutendsten Zivilisationen der Welt - hat sehr viel zu bieten. Die Vielfältigkeit und die reiche Kulturgeschichte des "mystischen Ostens" werden auch in Zukunft eine wichtige Inspirationsquelle für Designer und Künstler alle Sparten darstellen."


Seide und andere traditionelle Stoffe aus Thailand sind nicht nur unverzichtbarer Bestandteil der Modeszene geworden, sondern auch bei der Gestaltung von Wohnräumen und als originäre Kunstwerke sehr begehrt, wie man an den prachtvollen Wandteppichen und Wandbehängen sieht, die private Kunstsammlungen, Wohnräume, Sitzungssäle, Empfangshallen und Hotelsuiten in allen Metropolen der Welt schmücken - was immens zur Wiederentdeckung und Erhaltung dieser Kunstformen und kulturellen Traditionen beigetragen hat. Auch Käufer, die sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind, entscheiden sich mit Vorliebe für natürlich und umweltfreundlich hergestellte Artikel. Naturfasern wie Baumwolle, Seide und Hanf - über Jahrhunderte hinweg die beliebteste Faser in der Kleiderherstellung - erleben ein deutliches Comeback.


WACHSENDE BELIEBTHEIT VON THAILÄNDISCHER SEIDE UND TEXTILIEN
Ihre populäre ?Zweifarboptik' hat die Nachfrage nach Thai-Seide stark ansteigen lassen. Glanz und eine irisierende Beschaffenheit sind die natürlichen Attribute, die dem Material seine schimmernde Optik verleihen. Diese besondere Materialeigenschaft, die von keiner anderen Natur- oder Kunstfaser erreicht wird, macht den einzigartigen Reiz der Thai-Seide aus.

Zu der zunehmenden Beliebtheit und Verbreitung von Seide und traditionellen thailändischen Stoffen, im Inland wie im Ausland, haben innovative junge Designer aus Thailand entscheidend beigetragen. Da diese Stoffe traditionell als künstlerische und kreative Eigenleistung der Weber angesehen werden und deren Tradition, Lebensstil und Kultur widerspiegeln, wirkt ihre Präsentation auf dem Laufsteg äußerst spektakulär und beeindruckend. Allen die Üppigkeit des Materials lenkt alle Augen auf sich. Davon abgesehen zeigten sich Designer aus aller Welt aufs Angenehmste überrascht von seiner vielseitigen Verwendbarkeit, vor allem auf dem Gebiet der Innenausstattung.


In den Modehauptstädten und kaufkräftigen Ländern der westlichen Welt gilt Seide als Luxusartikel, als ein hochfeiner Stoff, dessen handgewebte bzw. in einem hochsensiblen Produktionsprozess hergestellte Beschaffenheit einen hohen Kaufpreis rechtfertigt. All diese Faktoren haben dazu beigetragen, Seide und traditionelle Stoffe aus Thailand weit oben auf dem heutigen Mode- und Designmarkt zu positionieren.


Diese moderne Renaissance kommt gerade rechtzeitig, da sie für Dörfer in ganz Thailand einen dringend benötigen Impuls und Inspiration darstellt, sich auf ihre Wurzeln zu besinnen und die kunsthandwerklichen Traditionen und das kulturelle Wissen ihres Volkes weiterhin anzuwenden und zu bewahren.


Nachdem der Übergang von der Volkskunst zur lokalen Kleinindustrie vollzogen ist, haben die Bewohner diverser Dörfer im ganzen thailändischen Königreich allen Grund, ihrer Königin Sirikit dankbar zu sein, die sich bereits in den 1960ern sehr stark für die Wiederentdeckung der traditionellen Textilherstellung, insbesondere der Thai-Seide, eingesetzt hatte. Ohne Königin Sirikits unermüdliche Anstrengungen auf nationalem wie auf internationalem Gebiet, wäre Thailand heute nicht ein einer so günstigen Situation, um aus dem aufgrund des aktuellen Designtrends wachsenden Marktpotential Kapitel zu erzielen.


Anlässlich der Feierlichkeiten zum 72. Geburtstag - bzw. 6. Zyklus - Ihrer Majestät am 12. August 2004 und als Ausdruck einer tiefempfundenen Dankbarkeit ihr und ihrem beachtlichen Beitrag zur Entwicklung und Erhaltung der traditionellen thailändischen Textilherstellung, hat das Ministerium zum Schutze des geistigen Kulturguts mit einer Dokumentation der etwa 7.200 existierenden Textilmuster begonnen, die bereits über 50 Jahre alt sind, und für die den jeweiligen Urhebern die Patentrechte gesichert werden sollen. Professor Paothong Thongchua, Dekan des Fachbereichs der Freien Künste an der Universität Thammasat, hat hierbei die Aufgabe übernommen, die Weber und Textilsammler in den Dörfern dazu zu ermutigen, sich an dieser historisch bedeutsamen Aktion zur Bewahrung des nationalen Kulturguts zu beteiligen. Auch wenn das Projekt als Ehrung für Königin Sirikit durchgeführt wird, werden ihre jeweiligen Schöpfer über die Rechte an ihren patentierten Mustern verfügen, sobald die Dokumentation abgeschlossen ist.

DIE KÖNIGLICHE STIFTUNG
Während ihrer Staatsbesuche in den 1950ern und 60ern sah Königin Sirikit mit eigenen Augen, unter welch harten Bedingungen die ärmeren Bevölkerungsschichten in den abgelegeneren Regionen des Landes leben.


Im Bestreben, gegen die weitverbreitete Armut unter der Landbevölkerung Abhilfe vorzugehen, gründete die Königin im Juli 1976 die königliche Stiftung zur Förderung arbeitsbeschaffender Maßnahmen und Technologien, oder kurz SUPPORT (Foundation for the Promotion of Supplementary Occupations and Related Techniques), die sich um die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze bemüht, mit deren Hilfe die Bauern ihren Lebensunterhalt finanziell ergänzen können.

Darüber hinaus gilt Königin Sirikits Interesse dem traditionellen thailändischen Volkswissen, wie es von Generation zu Generation weitergegeben wurde.


"Ich bin froh, zu sehen, dass diese Bauern über einen großen Schatz an handwerklichem Wissen verfügen, der ihnen von ihren Vorfahren weitergegeben wurde. Die meisten Produkte, die sie erzeugen, sind eng mit ihrem täglichen Leben verbunden, wie z.B. die Maulbeeren-Kultivation zum Zwecke der Aufzucht von Seidenraupen für die Seidenproduktion in Nordost-Thailand. Dabei kam mir der Gedanke, das Seidenweber-Gewerbe aktiv zu fördern, damit die Bauern eben diese ihnen eigenen Fähigkeiten einsetzen konnten, um ihren Lebensstandard zu verbessern und sich gleichzeitig das Gefühl von Würde und Stolz bei der Arbeit zu bewahren.


In meinen Augen sind diese Menschen geborene Künstler. Sie können beispielsweise aus mudmee-Seide antike Muster von vollendeter Schönheit fertigen, oder neue farbenprächtige Muster kreieren. Ich gebe ihnen dazu lediglich die moralische Unterstützung und Ermutigung, und versuche, der Welt diese Schönheit auf verschiedenen Wegen näher zu bringen. So wurde mir die Ehre zuteil, meinen Teil zur Erhaltung und Entwicklung von Kunst und Handwerkskunst in Thailand beizutragen.

"Es ist schön zu sehen, dass das Kunsthandwerk - insbesondere handgewebte Textilien - in Thailand und auch im Ausland immer beliebter wird. Wenn wir uns alle zusammen bemühen, die Kunst der Stoffherstellung zu erlernen, zu bewahren und weiter fortzuentwickeln, werden wir damit für kommende Generationen ein Kulturerbe von wunderbarer Schönheit schaffen."1


Getragen von dieser Überzeugung, sorgte die Königin auch für die Einrichtung von Ausbildungszentren für Volkskunst und Kunsthandwerk, die es der Dorfbevölkerung ermöglichen sollten, sich in den traditionellen Handwerkskünsten ausbilden zu lassen, u.a. in der Textilweberei, und dabei das traditionelle Wissen um handwerkliche Techniken und andere Aspekte der thailändischen Kultur und Tradition bewahren sollten.


Seit diesen Anfangstagen haben die SUPPORT-Projekte einer großen Anzahl von Bauernfamilien einen würdigen Lebensstil ermöglicht und die lokalen Wirtschaftssysteme in den ländlichen Gebieten Thailands unterstützt. Die Textilweberei und auch der dadurch gewonnene Zustrom an Touristen haben dafür gesorgt, dass viele der verarmten Familien wieder ein ausreichendes Einkommen erzielen konnten. Damit einhergehend kam es zu einer deutlichen Verbesserung des materiellen wie qualitativen Lebensstandards.


Ein weiterer wichtiger Erfolg: SUPPORT hat nicht nur für alternative Beschäftigungsmöglichkeiten für die Frauen aus den Dörfern gesorgt und ihnen damit zu einem geregelten, ausreichenden Einkommen für sich selbst und ihre Familien verholfen - ohne dass sie sich in illegale Tätigkeiten wie die Prostitution flüchten müssen - sondern bietet Frauen aller Altersgruppen zudem die Möglichkeit, in den SUPPORT-Zentren eine qualifizieret Ausbildung zu erwerben, die ihnen zu wirtschaftlicher und beruflicher Unabhängigkeit verhilft.


Den Teilnehmern der SUPPORT-Ausbildungsmaßnahmen, die aus einfachen Verhältnissen stammen, werden grundlegende Fähigkeiten vermittelt, die sie für hoch angesehene kunsthandwerkliche Berufe qualifizieren. In diesem Rahmen ermutigt man die Lernenden auch dazu, über die reine vermittelte Technik und die bekannten Muster hinauszugehen und mit ihrer eigenen künstlerischen Kreativität zu experimentieren. Der Grundgedanke dabei ist, dass wahre kreative Freiheit erst auf der Grundlage technischer Brillanz und im Streben nach Perfektion entstehen kann.


Nach wie vor setzt sich die Königin persönlich für die Marketing- und Promotionskampagnen der SUPPORT-Stiftung ein: sei es für das Netzwerk der Chitralada Shops, bei der Veranstaltung von großen Wohltätigkeitsveranstaltungen mit hochkarätigen Gästen - darunter die internationalen Seiden-Modeschauen in Metropolen wie Paris oder New York und der exklusive Empfang beim Seidenfestival von Sakhon Nakhon, der wichtigsten öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung zum rund um die Thai-Seide - und weitere Veranstaltungen, bei denen thailändische und internationale Top-Designer ihre von der Volkskunst inspirierten Modeschöpfungen (sei es Haute Couture oder reguläre Kollektion) vorstellen. Die königliche Tracht, seit jeher Symbol für unnachahmliche Eleganz und Stilsicherheit, strahlt Sinnlichkeit und kreative Brillanz aus und inspiriert fortlaufend neue Trends in der traditionellen Thai-Mode, ebenso wie auf dem internationalen Parkett.

DAS STREBEN NACH HÖCHSTER PERFEKTION
In ihrem stetigen Streben nach bestmöglicher Qualität verfolgt Königin Sirikit sehr genau alle neuen Entwicklungen im Textilgewerbe, in Thailand wie im Ausland. Konsequenter Forschung und Produktentwicklung ist es zu verdanken, dass die Produktionsstandards in der Seidenherstellung deutliche verbessert wurden. In der Herstellung wurden neue Technologien erprobt und die Dorfbewohner dazu angehalten, sich mit diesen vertraut zu machen. Auch die Arbeiter selbst reagieren inzwischen auf die Bedürfnisse und Vorlieben des Marktes. Das Ergebnis dieser gemeinsamen Bemühungen kann sich sehen lassen: die Qualität der traditionell hergestellten Thai-Seide konnte signifikant verbessert werden. Ein höheres Maß an Funktionalität, in Verbindung mit der Herausbildung eines breitgefächerten Angebots an marktfähigen Seidenprodukten, sorgt für eine anhaltende Nachfrage.


Königin Sirikit wurde bereits zweifach von der Internationalen Seidenraupen-Kommission geehrt. 1974 erhielt die den Louis Pasteur-Preis, in Anerkennung außergewöhnlicher Verdienste in der Forschung und Entwicklung und herausragender Verdienste um die internationale Seidenindustrie, indem sie das traditionelle Wissen auf diesem Gebiet auch anderen Ländern weltweit zugänglich gemacht hatte. 2002 ehrte die Kommission sie wiederum für außergewöhnliche Verdienste um die weltweite Seidenindustrie.


Mit ihrem unermüdlichen Einsatz für die Förderung der Produktion von Seide und anderen traditionellen thailändischen Stoffen über einen Zeitraum von mittlerweile 50 Jahren hat die Herrscherin ihr Lebenswerk der Erhaltung der kunsthandwerklichen Tradition ihres Landes gewidmet und mittels der SUPPORT-Stiftung umgesetzt.


In den letzten Jahren hat eine neue Generation junger Designer die Bühne der folkloristisch inspirierten Mode betreten und somit ebenfalls dazu beigetragen, das jahrhundertealte Kulturerbe der Textilweberei zu erhalten.


Heute erfreuen sich weltweit Menschen an den prachtvollen Stoffen aus Thailand. Das Ergebnis: die Bewahrung antiker Muster in der Seidenweberei. Die Vision Königin Sirikits ist wahr geworden.


Lang lebe Ihre Majestät die Königin.

1 Quelle:
Eröffnungsansprache Ihrer Majestät Königin Sirikit zum Symposium "Kulturgeschichte des Textilgewerbes in Asien: Handwerk und Industrie" und der Eröffnung der Ausstellung "Stoffe aus Thailand: Fäden im Teppich des nationalen Kulturerbes" an der Universität von Chiang Mai 1992.
Veröffentlicht vom Zentrum zur Förderung von Kunst und Kultur, Universität von Chiang Mai
Chiang Mai 50200, Thailand
Tel: ++66 5321 1552
Fax: ++66 5322 2680

Danksagungen
News Room dankt Professor Orathai Pholdee - Stellvertretender Direktor des Amtes für Ausstellungen und Kultur des Agrerwesens, Kasetsart-Universität, Bangkok; Professor Paothong Thongchua, Dekan des Fachbereichs für die Freien Künste, Thammasat-Universität; Pichitra Boonyarataphan Ruksajit, Tirapan Vanarat und Nagara Sambandaraksa für ihre unermüdliche Begeisterung und freundliche Unterstützung bei der Recherche und der Beschaffung des Bildmaterials für diesen Artikel.

Kontakt
Wenn Sie nähere Informationen zum Seidenfestival von Sakhon Nakhon 2004 erhalten möchten, wende Sie sich bitte an:
TAT Northeastern Office - Region 4
Zuständigkeitsbereiche: Nakhon Phanom, Sakhon Nakhon und Mukdahan
Tel: +66 4251 3490 - 1
Fax: +66 4251 3492
E-mail: tatphnom@tat.or.th

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Filiale:
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Nagara
Tel: +66 (0) 2932 2005-6
Fax: +66 (0) 2530 2210


Nagara für Jim Thompson (Prêt-à-porter-Kollektion)
9 Surawong Road, Bangkok 1050
Tel: +66 (0) 631 8100


Tirapan Couture Bangkok
The Peninsula Plaza 201, 2nd Floor
Rajdamri Road, Bangkok 10500
Tel: +66 (0) 2254 0766
· Paothong Privatsammlung

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