„Türkisch für Anfänger“ macht Thailand Spaß

26.03.2012

© Constantin Film

Dass Thailand angesichts seiner exotischen landschaftlichen Vielfalt und der exzellenten Infrastruktur ein ideales Ziel für internationale Filmproduktionen ist, haben Blockbuster wie das James Bond Abenteuer „Der Mann mit dem goldenen Colt“ oder „The Beach“ eindrucksvoll bewiesen. Mit der am 15. März angelaufenen Komödie „Türkisch für Anfänger“, basierend auf der gleichnamigen ARD-Serie, hat auch das deutsche Kino das Land des Lächelns als Drehort für sich entdeckt.

Als Kulisse für den Film um das vorlaute, emanzipierte Scheidungskind Lena Schneider (Josefine Preuß) und den türkischen Möchtegern- Macho Cem Öztürk (Elyas M´Barek) dienten die beiden im Golf von Thailand gelegenen, der Ostküstenprovinz Trat vorgelagerten Inseln Koh Chang und Koh Kood. Als Teil eines weitläufigen Archipels von insgesamt 52 Inseln sind sie gekennzeichnet durch feinsandige weiße Strände, glasklares Wasser und bunte Korallenbänke.

Von ihrer antiautoritären Mutter Doris (Anna Stieblich) zur Feier des Abiturs zu einem Urlaubstrip nach Südostasien überredet und im Flieger prompt direkt neben Cem platziert, findet sich Lena wenige Stunden später nach einer Notwasserung auf einer einsamen Insel wieder.Da es außer ihr auch Cem, dessen streng religiöse Schwester Yagmur (Pegah Ferydoni) und den stotternden Griechen Costa (Arnel Taci) dorthin verschlagen hat, prallen vier Charaktere aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sich aber zusammenraufen müssen.

Mit viel Wortwitz und Situationskomik inszeniert Drehbuchautor und Regisseur Bora Dagtekin die Erlebnisse der Gruppe auf dem Weg zurück in die Zivilisation auf der einen und die gemeinsame Suche von Doris Schneider und Metin Öztürk (Adnan Maral) nach ihren Kindern auf der anderen Seite. Darüber hinaus sind Katja Riemann und Günther Kaufmann in Gastrollen im Film „Türkisch für Anfänger“ zu sehen, der sich bei seinem Start direkt an die Spitze der deutschen Kinocharts gesetzt hat und allein innerhalb der ersten Woche mehr als eine halbe Millionen Besucher anzog.

Das Team um Bora Dagtekin und Produzentin Lena Schömann, das die erfolgreiche ARD Multikulti-Serie „Türkisch für Anfänger“ für die Kinoleinwand adaptierte, zeigte sich begeistert von Thailand und den Dreharbeiten im Juni 2011. „Es lief wunderbar mit der Thai-Crew. Die Stimmung war super, trotz drückender Hitze und der manchmal langen Arbeitstage“, erinnert sich Schömann.

Koh Kood, nahe der Grenze zu Kambodscha ruhig gelegen, 105 Quadratkilometer groß und nur dünn besiedelt, erwies sich als idealer Drehort für die Szenen mit den vier gestrandeten Jugendlichen Lena, Cem, Yagmur und Costa. Die Kulisse für die Aufnahmen der nach ihnen suchenden Eltern Doris und Metin bildete das nordwestlich von Koh Kood gelegene Eiland Koh Chang, die nach Phuket zweitgrößte Insel Thailands, die neben Traumstränden mit unberührtem Regenwald und bis zu 700 Meter hohen Bergen fasziniert. Kinogänger, denen „Türkisch für Anfänger“ Lust macht, einmal selbst auf den Spuren der Protagonisten zu wandeln, erhalten unter anderem beim Thailändischen Fremdenverkehrsamt Informationsmaterial zu den Drehorten und den verschiedenen dort buchbaren Unterkünften.

Einen noch schnelleren Weg, Thailands Schönheit kennenzulernen, bietet das vom Thailändischen Fremdenverkehrsamt anlässlich des Komödienstarts aufgelegte Gewinnspiel: Cineasten haben noch bis zum 15. April 2012 die Chance, sensationelle Hotelaufenthalte zu gewinnen, wenn sie ihr Wissen über im Land des Lächelns gedrehte Filme unter Beweis stellen. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.thailandtourismus.de oder auf facebook unter www.facebook.com/thailand.de


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