Surin

Surin liegt an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha. Die Provinz liegt auf einer Hochebene, die sich 450-540 m über dem Meeresspiegel befindet. Im Süden, an der Grenze zu Kambodscha, ziehen sich Gebirge hin, die mit tropischen immergrünen Wäldern überzogen sind. Die Hochebene besteht aus Savannenlandschaften mit vereinzelten Laubbaumwäldern. Der wichtigste Fluß dieser Gegend ist der Mun. Die Sommer sind heiß und schwül, die Winter relativ kalt.

In dieser Provinz findet man die ältesten Khmer-Tempel Thailands.

Wirtschaftsprodukte der Region sind Rinder, Wasserbüffel, Jute, Seide, Mais und der Anbau von Tapioka. In einigen Dörfern werden außerhalb der Reiserntezeit auch Körbe geflochten und Silberwaren hergestellt.

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Sehenswürdigkeiten Provinz Surin

Der Prasat Sikhoraphum

Der Prasat Sikhoraphum ist in östlicher Richtung ungefähr 34 Kilometer von der Provinzhauptstadt entfernt. Dieses Heiligtum aus dem 12. Jahrhundert im Angkor-Wat Stil besteht aus fünf Backsteinbauten auf Plattformen aus Lateritstein. Der höchste Bau ist 32 Meter hoch. Auch hier sind viele wertvolle Steinmetzarbeiten zu sehen, Wächter und Szenen aus der hinduistischen Mythologie. Man nimmt an, daß in der Ayutthaya-Zeit ein Anbau sowie eine Inschrift auf dem Türpfosten hinzugefügt worden sind.

Der Prasat Hin Ban Pluang

Der Prasat Hin Ban Pluang aus dem 11. - 12. Jahrhundert ist viel kleiner als die Anlagen von Korat oder Buri Ram. Dennoch, er wurde erst kürzlich renoviert und gilt als einer der schönsten in Thailand. Hervorzuheben sind die an den Türen in Stein gehauenen Elefanten, auf denen Götter sitzen. Wunderschön sind auch in Stein gemeißelte Hände, die eine Blumenkette halten. Über einem Türrahmen meditieren sechs Yogis.

Neben den oben beschriebenen Prasats sind noch erwähnenswert: Prasat Pumpon, Prasat Chom Phra, Prasat Muang Thi, Prasat Ban Prasat, Prasat Ban Prai, Prasat Tamuantod, Prasat Tamuantom, Prasat Srasaerao, Prasat Ban Charaeng, Prasat Ban Changpi, Prasat Sang Silapachai, Prasat Ban Charn, Prasat Muen Chai, Prasat Yai Ngao und Prasat Tapaengtear.

Veranstaltungen 

Elephant Round-Up

Surin war die erste Provinz, die seit 1960 in der dritten Woche im November Elephant Round-Ups abhielt. Bis zu 200 Elefanten zeigen ihre Geschicklichkeit beim Transportieren von Baumstämmen. Sogar ein Fußballspiel mit Elefanten wird geboten. Gewöhnlich bildet eine Parade von gepanzerten Kriegselefanten den Abschluß der Feierlichkeiten. Hier werden historische Schlachten nachgestellt, die dem Besucher einen kleinen Einblick in die bewegte Geschichte Thailands geben. Surin wurde deshalb für die Round Ups ausgewählt, weil man den Mahuts, den Elefantentreibern, besondere Feinfühligkeit im Umgang mit den Tieren nachsagt.

Allerdings haben sich seit der Verkündung des Gesetzes zum Schutz der Wälder (1989) erhebliche Probleme aufgetan: Bäume dürfen nicht mehr gefällt werden, und damit wird auch die Arbeitskraft der Elefanten überflüssig. Deshalb verdienen die Besitzer der Elefanten im Dorf Ban Ta Klang im Amphoe Tha Tum auch ihren eigentlichen Lebensunterhalt in der Landwirtschaft und durch Weben von Stoffen. Die Elefanten werden quasi als Haustiere gehalten.

Erwähnenswert ist noch, daß dieses Fest so beliebt ist, daß man sich rechtzeitig Bahnfahrkarten mit Platzbuchungen und Unterkunft besorgen sollte.