Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

Nach oben
Unterkategorien
Seite empfehlen:

Presse

Besonderheiten aus der Alltagsküche: Süßspeisen und Desserts

Thailändische Nachspeisen und Desserts unterscheiden sich wesentlich von Süßspeisen in westlichen Ländern. Überwiegend basieren sie auf Früchten - ihr Geschmack ist meist blumig, sie sind oft stark gezuckert und wurden in ihrer ursprünglichen Konsistenz dabei völlig verändert.

So werden z.B. dünne Bananenscheiben so lange getrocknet bis sie knusprig sind oder Erdnüsse so lange in Sirup eingeweicht bis sie weich sind. Auch die Herstellungsweise und die Rezepturen unterscheiden sich völlig von den Methoden, die in westlichen Bäckereien und Konditoreien bekannt sind. Häufig werden in Thailand Geruchs- und Geschmacksstoffe verarbeitet, die für sich allein so nicht essbar sind- wie zum Beispiel die von Blüten oder Blumen. Manchmal reicht es auch schon aus, wenn die Süßwaren einige Stunden neben den Blumen stehen- um so ihr Aroma zu erhalten.

Eine andere Methode besteht auch darin,  Blüten in gezuckertes Wasser einzulegen, was zu einem Sirup eingekocht wird und später für die Süßwaren verwendet wird. In thailändischen Süßspeisen findet man noch eine ganze Reihe weiterer exotischer Zutaten. So besteht beispielsweise ein sehr beliebter Frucht-Cocktail in Thailand aus dem Fruchtfleisch junger Kokosnüsse und einem blumigen Sirup, dem als Zutaten kandierte Bohnen, eingekochter Palmen-Samen und gezuckerte Glasnudeln zugegeben wurden.

Die Liste dieser exotischen Nachspeisen mit ihren geheimnisvollen Geschmacks-Kreationen, die immer wieder kulinarische Begeisterung bei westlichen Touristen auslösen, ließe sich hier beliebig fortsetzen.  Was allen aber gemein ist, Thai-Desserts sind ungewöhnlich imposant- im Geschmack aber vor allem in ihrer Präsentation. 

Fast alle Thai-Desserts werden mit Kokosnuss, Milch Reis, Palmzucker und Eiern hegestellt. Bua Loi (übersetzt: schwimmender Lotus) hat jedoch nichts mit Blumen zu tun, sondern mit kleinen runden Bällchen, die - je nach Zugabe von Lebensmittelfarbe - nach einem farbenfrohen Potpourri aussehen können. Also durchaus passend zum Frühling!

Sehen Sie selbst: 

Bua Loi- Reiskugeln in Koskosmilch:  " Der schwimmende Lotus"

Rezept (für 4 Personen):

  • 2 Tassen Kokoscreme (dicke Milch, nicht das Kokosnuss-Wasser)
  • 2 Tassen dünne Kokosmilch
  • 2-3 Tassen Klebreismehl
  • 1 EL Stärkemehl
  • 1 Tasse Palmzucker oder braunen Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Liter Wasser 

Zubereitung

  1. Klebereismehl und Stärkemehl mit 1-2 TL Wasser vermengen, zu einem weichen Teig kneten und kleine Kugeln daraus formen. Legen Sie die Bällchen in den Topf mit kochendem Wasser bis sie auf der Oberfläche schwimmen. Dann herausnehmen, kurz in kaltes Wasser tauchen und abtropfen lassen. 
  2. Nehmen sie einen zweiten Topf, indem sie die dünne Kokosmilch mit Zucker und einer Prise Salz vermischen. Diesen Mix bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen und die Kugeln hineinlegen. Während des erneuten kurzen Aufkochens die dicke Kokosmilch hineingeben und sofort von der Kochplatte entfernen- und zwar ohne Rühren eventuell mit etwas Zucker nachsüßen, falls individuell nötig. 
  3. Nun ist die herrliche Kokoscreme-Suppe mit ihren köstlichen Zubehör fertig "Bau Loi" wird in kleinen Schälchen warm serviert.