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Presse

BESONDERHEITEN IN DER ALLTAGSKÜCHE

Nimmt man alle Faktoren, wie Vielfalt, Qualität und Preis zusammen, gehört Thailand in kulinarischer Hinsicht zu den empfehlenswertesten Reisezielen auf dieser Welt.

Die traditionelle thailändische Küche ist lecker und leicht und dazu noch ausgesprochen gesund. Fett wird eher wenig verwendet, dafür umso mehr frische Kräuter, die für Farbe und Duft sorgen, sowie viel Gemüse, welches reich an Ballaststoffen und Vitaminen ist. Durch den Mix an verschiedenen Aromen wie Ingwer, Chillies, Zwiebeln und Knoblauch, Basilikum, Koriander und Zitronengras, die sich mit dem Geruch von Kokosmilch und dem intensiven Aroma der Fischsauce verbinden, entsteht der charakteristische Geschmack der Küche Thailands. Abgerundet wird das Ganze durch den feinen Duft des thailändischen Jasmin-Reises.

In diesem Monat wollen wir uns einem ganz besonderen Gewürz widmen und Ihnen ein exotisches Gras näher vorstellen- das Zitronengras und seine Verwendung in der Thailändischen Küche:

Das würzig-zitronig-erfrischende Zitronengras ist einerseits als Heilpflanze bekannt wird andererseits in der thailändischen Küche auch als Gewürz zum Kochen verwendet. Man würzt damit Suppen, Currys, Wok Gerichte sowie Saucen und Salate. Auch erfrischende Getränke und aromatische Süßspeisen werden aus Lemongrass hergestellt, außerdem ist es in vielen thailändischen Gewürzpasten enthalten. Das Zitronengras (auch Citronellgras oder Sereh-Gras genannt) hat seinen Ursprung in Südostasien und wird in europäischen Märkten oft auch unter seinem englischen Namen Lemongrass angeboten. Mit Zitronen oder Limonen hat es tatsächlich nur das zitronenähnliche Aroma gemeinsam, das von dem enthaltenen ätherischen Öl Citral herrührt.

Zubereitung
In der thailandischen Küche werden vom Zitronengras nur die weißen Enden verwendet.

Zuerst drückt man diese mit einem Mörser fest zusammen bis der Saft austritt. Dann schneidet man sie in 2 cm große Stücke und kocht sie in den Suppen, Saucen oder anderen Speisen einfach mit, damit sie so ein leichtes Zitronenaroma bekommen. Die Zitronengrasstücke werden nicht mitgegessen, man lässt sie ganz einfach im Teller liegen.

So macht man Zitronengrastee: Zitronengrastee ist sehr gesund. In Thailand hat man den aromatischen Zitronengrastee jahrhundertelang als Reinigungstee getrunken. Hierzulande war er bislang vollkommen unbekannt. Er wirkt harn- und schweißtreibend und lindert Bauchkrämpfe. Zitronengras hat zudem eine antibakterielle Wirkung. Der Tee wird in Thailand als Heiltee bei Erkältungen und Magenbeschwerden getrunken. Im Sommer ist Zitronengrastee ein spritziger erfrischender und exotischer Durstlöscher der sich beruhigend auf das vegetative Nervensystem auswirkt. Den Zitronengrastee stellt man leicht durch einen Aufguss mit Zitronengras her.

Für eine Teekanne braucht man zwei bis drei Stängel Zitronengras. Diese halbiert man und schneidet sie in Streifen. Danach quetscht man sie mit einem Mörserstößel, so dass der Saft leicht herauskommt. Anschließend gibt man die gequetschten Stängel in die Teekanne und übergießt das Zitronengras mit kochendem Wasser. Noch mindestens fünf Minuten ziehen lassen und schon hat man einen gesunden bekömmlichen erfrischenden Tee.