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Phi Ta Khon-Festival

Presse

Phi Ta Khon Festival

Das traditionelle Phi Ta Khon-Festival findet nur in Dan Sai (in der Provinz Loi) statt. In diesem Jahr findet es vom 5. – 7. Juli statt, aber nicht immer wird es im Juli ausgetragen, in jedem Fall aber zwischen März und Juli. Das genaue Datum legen die Spirituellen der Stadt Dan Sai fest. Tatsächlich ist Phi Ta Khon auch ein Teil eines noch größeren, buddhistischen Festes namens Bun Luang. Es wird angenommen, dass das Phi Ta Khon Festival oder auch Geist-Festival genannt, damals eine Feier zum Anlass der Rückkehr des Buddha Prinz Vessandorn von einer sehr langen Reise war. Die Legende besagt, dass die Menschen im Dorf dabei wohl so laut feierten, dass sie die Toten aufweckten, die ebenfalls an der Feier teilnahmen.

Am ersten und zweiten Tag des dreitägigen Festivals erscheinen die Menschen im Dorf in geisterhafter Kleidung, zerlumpt und farbenfroh und mit bunt bemalten Masken, die aus Bambus-Reis gebastelt werden. Der zweite Tag wird mit einer Prozession gefeiert, bei der die Bewohner singend und tanzend durch das Dorf ziehen. Am dritten und letzten Tag geht es dann etwas ruhiger zu. Der feierliche Abschluss findet in einer buddhistischen Zeremonie im Tempel statt.

Ihre Inspiration zieht die Phi Ta Khon Prozession von einem in Thailand wohl bekannten buddhistischen Märchen; genauso wie in diesem erzählt, ist sie lebendig und ungeheuer farbenprächtig, was von den unzähligen bunten Kostümen und charakteristischen Masken her rührt. Diese sollen verschiedene Geisterarten darstellen, die ein heiliges Buddhabild begleiten. Gleichzeitig während der Prozession finden auch Maskenwettbewerbe und Tänze statt. Ein wichtiger Bestandteil des Festes ist die mündliche Weitergabe der buddhistischen Legenden durch die hier lebenden Mönche, die dem Publikum die Geschichte von Buddhas letzter, großer Reinkarnation, bevor er Erleuchtung erlangte, erzählen.

Besonders interessant ist es für die Zuschauer wortwörtlich hinter die Maske zu schauen und die Wurzeln des Festes deutlich zu erkennen: denn zwischen den bunt gekleideten Gestalten der Prozession finden sich stets auch einige so genannte "Schlamm-Gruppen".  Die bedeckende Erde soll nicht getrocknet, sondern idealerweise noch feucht und so klebrig wie möglich sein. Ganz klar symbolisiert sie das "Lebendige" der Feier und den sinnbildlich "versorgenden Humus" einer Pflanze. Die Eingeriebenen haben übrigens eine große Freude daran, den Zuschauern so nah wie möglich zu kommen, um den Matsch bei einer herzlichen Umarmung zu „vererben“.