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Presse

Die Brücke zwischen Lokal und Global

Als Beispiel für ausgezeichnete nachhaltige Destinationen möchten wir das Dorf Moken Tung Dap auf Ko Phra Thong in der Provinz Phang-nga vorstellen: Es ist einer der nachhaltigen Spitzenreiter im Bereich Destinationen weltweit und wurde im Wettbewerb „2018 Nachhaltige Destinationen TOP 100“ durch Green Destinations ausgezeichnet.

Die Sieger wurden auf der ITB 2018 in Berlin bekannt gegeben. Das Dorf Tung Dap war unter den besten drei in der Kategorie „Beste Städte, Gemeinschaften & Kultur“ zum Schutz lokaler Kultur und Tradition, der Integration der lokalen Gemeinschaft im Tourismus, dem Entgegenwirken von Ausbeutung, Menschenrechtsverletzungen und Vermeidung von Massentourismus. Tung Dap ist eine ländliche „Gastfamilieninitiative“, in der die Besucher im Dorf begrüßt werden, wo sie mehr über das Land und die Leute erfahren können und sich am Leben der lokalen Gemeinschaft beteiligen können. Kulturelle und naturnahe Tätigkeiten, Angeln und Gemüseanbau sind einige der einzigartigen thailändischen lokalen Erfahrungen, die Reisende genießen dürfen. Die mehrfach ausgezeichnete Community-based-tourism-Initiative Andaman Discoveries bietet hier die Tour „Moken Immersion“ an, bei der Reisende das Dorf und seine Kultur über einen Zeitraum von drei Tagen und zwei Nächten kennenlernen. Mehr Hintergrund-Informationen zu den Projekten finden sie hier.

„Green Shopping“ – Umweltfreundlich einkaufen in Thailand

Auch in Thailand gibt es wunderschöne Souvenirs zu erwerben, die nachhaltig und handwerklich gearbeitet wurden und deren Erwerb den Produzenten direkt Gutes tut –Wenn Hersteller ihre eigenen Erzeugnisse verkaufen und gerne über deren Herstellungsprozess und die verwendeten „Rohstoffe“ erzählen, ist das ein gutes Zeichen. Was wissen Sie zum Beispiel über die traditionelle Schirmherstellung in Chiang Mai? Je mehr man lokal einkauft, desto besser. Wenn es sich noch dazu um Produkte handelt, deren Erlös einem Fair Trade Projekt oder der Kommune zugutekommt, wunderbar. Wer Zeit und Lust hat, kann eines der inzwischen im ganzen Land initiierten Fair Trade Projekte selbst besuchen und so zu deren weiterer Verbreitung beitragen. Ein ganz besonderer, derartiger Ausflug kann etwa zu einem Kaffee-Anbau-Projekt führen, das inmitten Thailands ganz versteckt blüht. Hier gehören Land und Ertrag einem Kollektiv und werden direkt, ohne Mittelsmänner, an die Abnehmer verkauft. So gehen die Erträge direkt an die Anbauer, können in eine nachhaltige Landbewirtschaftung und faire Löhne für die Mitarbeiter investiert werden. Die Rede ist vom Doi Chaang Coffee, einem der spannendsten Kaffee Fair Trade Projekte weltweit. Doi Chaang (was übersetzt „Elefantenberg“ bedeutet), wurde vom Bergvolk der Akha mitbegründet, einer ethischen Minderheit, die in Thailand lange einen schweren Stand hatte. Sie bauen den Kaffee hier nicht nur selbst an, sondern rösten ihn auch gleich vor Ort – und er ist unbeschreiblich köstlich!