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Presse

Entspannt in den Frühling: Slow Travel in Thailand

Slow Travel beginnt nicht mit der Wahl des Reiseziels, vielmehr ist es eine Grundeinstellung. Es funktioniert selbst in Großstädten.

Einfach locker bleiben, auch im schlimmsten Trubel in sich ruhen. Die Zeit finden, sich einfach mal treiben zu lassen, statt ein Besuchsprogramm gründlich abzuarbeiten. Wie wäre es denn zum Beispiel mit einer Radreise durch den Südwesten Thailands oder einem Slow Guide für Bangkok? Wir haben für beide Varianten ein passendes Beispiel für Sie gefunden. Die abwechslungsreichen Etappen der Radreise führen von der beliebten Insel Phuket entlang der Andamanensee in Richtung Norden. Einsame Küstenabschnitte und weiße Strände begleiten den Weg ins hügelige, von Regenwäldern bedeckte Hinterland. Es geht durch den Khao Sok-Nationalpark, vorbei an zahlreichen Wasserfällen, die das Gebiet durchziehen und durch eine beeindruckende Flora und Fauna. Mit einem kleinen Boot kann man von dort aus zu den schwimmenden Hütten des Cheow Lan Sees übersetzen. Auf den kleinen, landschaftlich abwechslungsreichen Straßen entlang des Klong Phanom Nationalparks geht die Tour bis zur Tempelanlage von Wat Bang Riang, die als eine der beeindruckendsten Südthailands gilt. Wer den Tempel per pedes erklimmen möchte, auf den warten die 1.237 Stufen zum Schrein des Tiger-Höhlentempels Wat Tham Sua. Werden die goldenen Statuen am Gipfel erreicht, belohnt ein Rundumblick auf Krabi Town, die Karstberge und die Küstengebiete mit ihren vorgelagerten Inseln. Die weitläufigen Küstengebiete und eine tropisch-üppige Vegetation unter weitem Himmel dominieren die tropische Insel Ko Yao Yai.
Bangkoks Ruhepole sind die Tempel: Wat Pho, der Tempel des liegenden Buddha, ist nicht nur aus kunsthistorischer und ästhetischer Sicht ein Erlebnis, der Tempel verfügt auch über eine eigene Massageschule. Wer gerne Massagetechniken erlernt, soll begleitend dazu auch Yoga praktizieren. Die einfache Massage ist grundsätzlich relativ schnell zu erlernen. Für die Techniken mit medizinischer Wirkung baucht es ungefähr drei Jahre. Beliebt sind auch immer mehr die Massagen in Kombination mit Wärmekissen und Kräutern. Ein Beispiel: Eukalyptus wird zum Wachwerden benutzt und ist gut fürs Meditieren. In Bangkok, wo Bronchitis und Asthma leider keine Seltenheit sind, ist ein Eukalyptus-Stift unvermeidbar. Immer wieder sieht man Einwohner die Heilpflanze inhalieren. Eukalyptus gilt als schleimlösend und entzündungshemmend und kann sogar bei chronischen Atemwegserkrankungen angewendet werden. Auch der Tiger-Balsam gesellt sich dazu, der universell von Kopf- bis Bauchschmerzen Anwendung findet.
Weiter geht die bewusste Entdeckungstour durch Bangkok auf den goldenen Berg: Wat Saket. Während man die 318 Stufen zur tollen Aussicht erklimmt, riecht man den Duft der Frangipani. Wachsblumen genießen in Thailand eher einen schlechten Ruf. In Tempelanlagen sieht man sie dennoch oft, denn sie sollen den Mönchen „den Appetit auf Frauen“ verderben. Wenn die Glocken schlagen und Mönchsgesänge aus Lautsprechern erschallen, kommt keiner mehr in den Tempel hinein, aber wer schon drin ist, genießt Bangkok von oben. Auch eine Tour mit dem Longtailboat durch die Khlongs, die alten Kanäle der Stadt bringt Entschleunigung. Hier gibt es Gemüsegärten mit Wasserspinat, Tempel, schicke Villen, einfache Hütten auf Stelzen, Geisterhäuschen, Brotfruchtbäume und Mangroven zu bewundern oder fliegende Händler auf Booten, die freundlich winken.
Zwischen dem ganzen Beton der Metropole wachsen Mangos, Papayas, Kokosnüsse, Zuckerrohr, Bambus. Für noch mehr Vegetation statten Sie der grünen Halbinsel Bang Krachao einen Besuch ab. Dort soll man sehr schön Radfahren können. Allerdings sind die Stege extrem schmal, so dass man als Radfahrer bei Gegenverkehr absteigen muss. Ein Tipp: Mieten sie sich für zwei Tage auf Phra-Pradaeng-Insel ein, etwa im Bangkok Tree House, von dort aus erkunden sie alles zu Fuß und abends mit Blick auf den Fluss Glühwürmchen bewundern. Und wer kreativ werden möchte, kann im „House of Aromatic Joss Stick“ selber Räucherstäbchen herstellen oder batiken.