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Presse

Weltweite Anerkennung Thai Massage ist Unesco Weltkulturerbe

Anhaltende Entspannung auch nach der Behandlung - das verspricht die traditionelle Thai-Massage. Durch intensive Berührungen regt sie die wichtigsten Energiebahnen im Körper an und wirkt wohltuend und anregend.

Die Traditionelle Thaimassage oder Nuad Bo-Rarn hat ihren Usprung vor rund 2500 Jahren in Indien zurzeit des Gautama Buddha. Dessen Weggefährte und Arzt Dr. Jivaka entwickelte eine Massageform, die ohne Hilfsmittel zu jeder Zeit und an jedem Ort praktizierbar war und der Gesundheitserhaltung dienen sollte. Angewandt wurden derlei Massagen zunächst bei den buddhistischen Wandermönchen. Dr. Jivaka wird auch heute noch als Gründer der Traditionellen Thaimassage verehrt.
Über einen kulturellen und religiösen Austausch mit Ceylon (heute Sri Lanka) gelangte die Thaimassage im 13. Jahrhundert ins damalige Königreich Sukhothai im heutigen Thailand. Bei der Invasion burmesischer Truppen im Jahr 1767 wurden die schriftlichen Zeugnisse der Traditionellen Thai Massage zum größten Teil zerstört. 1788 ließ König Rama I. Kopien und noch erhaltene Fragmente als Gravuren in die Wände des Tempels Wat Phra Chetuphon (auch Wat Pho genannt) in Bangkok meißeln. Auf diese Weise wurde das Wissen um die Thai Massage weitergegeben. König Rama III. gründete 1832 die erste öffentliche Universität im Wat Pho. Auch heute noch werden in der weitläufigen Tempelanlage in Bangkok Medizin und Massage gelehrt. Seit Dezember 2019 ist die traditionelle Thai Massage ist in die Unsesco-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. 72 000 Energiebahnen sollen den Körper durchziehen. Lediglich zehn regt die Thai-Massage an. Aber unter den Fingern, Handballen, Unterarmen, Knien und Füssen, auf die man Druck ausübt, presst und knetet, fühlt es sich nach allen zugleich an. Die Berührung ist intensiv und geht durch und durch. Kein Wunder, denn die Energielinien sind miteinander verbunden, auch mit der tiefer liegenden Muskulatur und den Organen. Beine und Arme fühlen sich nach der Massage lockerer, länger und entspannter an als vorher. Der ganze Körper ist angenehm gelöst. Das hängt auch damit zusammen, dass der Verstand ausgeschaltet werden darf. Wer kann, überlässt der Therapeutin, was Arme, Finger, Beine oder Zehen zu tun haben – eine äußerst entspannende Stunde, auch wenn es an einigen angespannten Energiepunkten manchmal ziemlich ziept. Und das Schönste kommt erst später: Die Entspannung hält an.