Traditionelle thailändische Medizin

04.11.2015

Traditionelle Medizin hat in Thailand eine lange Geschichte. Bereits im 13. Jahrhundert wurden verschiedenste Symptome und Krankheiten mithilfe von Kräuter- und Pflanzenheilkunde behandelt und das Wissen um die menschliche Gesundheit seitdem über Generationen bewahrt und weiterentwickelt. Damals noch vorwiegend von Mönchen betrieben, pflegt man auch heute noch diese altbewährten Kenntnisse.

Ihren Ursprung hat die thailändische Medizin im Buddhismus. Demnach beruht die Gesundheit des Menschen auf den vier Elementen Wasser, Erde, Feuer und Luft, den sogenannten „Tard“. Sind die Elemente im Einklang, fühlt man sich gesund und kräftig. Besteht jedoch ein Ungleichgewicht, zum Beispiel durch den Mangel eines der Elemente, wird der Mensch krank. Basierend auf diesem Gedanken vereint die thailändische Medizin vier verschiedene Praxisbereiche zu einem ganzheitlichen Konzept: die ärztliche Diagnose von Symptomen und Erkrankungen, Arzneimittelbehandlung mit natürlichen Heilmitteln, traditionelle Geburtshilfe und klassische thailändische Massagen, sogenannte „Nuad Thai“. Alle Behandlungsmethoden zielen darauf ab, das Gleichgewicht der Elemente wiederherzustellen und beziehen auch Einflüsse wie Lebensumstände, Jahreszeiten und andere externe Faktoren mit ein.

Ein in Thailand besonders beliebtes Heilmittel sind die sogenannten Fah Talai Jone-Kapseln aus Kalmegh-Extrakt. Diese Pflanzenart, auch Andrographis paniculata genannt, stammt aus Indien und Sri Lanka und ist seit Generationen Bestandteil ayurvedischer und asiatischer Medizin. In erster Linie für die Stärkung des Immunsystems und ihre entzündungshemmende Wirkung bekannt, helfen die pflanzlichen Kapseln unter anderem gegen Fieber, Kopfschmerzen und Schnupfen sowie bei Atemwegserkrankungen wie Mandelentzündung und Bronchitis.

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