Songkhla ist die Zentralprovinz des Südens und liegt an der Grenze zu Malaysia. Die Provinz hat viele schöne Strände, Wasserfälle und den Songkhla See. Fischfang ist ein herausragender Erwerbszweig der Einheimischen. Ein anderer ist der Anbau von Cashew Nuts. Auf der Insel Ko Yo gibt es eine Reihe Orangen- und Spargelplantagen. Der Spargel schmeckt besonders gut, wenn er mit Shrimps gebraten wird. Schließlich werden hier auch Schattenspielfiguren hergestellt. Handgewebte Stoffe aus Ko Yo sind in der Provinz sehr bekannt.

Jedes Jahr im September wird das Chinese Lunar Festival begangen. Thais chinesischer Herkunft beschwören den Mond und die Königin der Himmel und bitten um Glück in der Zukunft. Die Festlichkeiten werden mit farbenprächtigen Löwen- und Drachentänzen begangen. Wettkämpfe und Folklore ergänzen die Darbietungen.

 

Von Januar bis Juli finden Gesangswettbewerbe der als Haustiere gehaltenen Zebra Doves (geopelia striata), einer sehr bunten Taubenart, statt. Die größte Züchterei Thailands liegt in Amphoe Cha Na.

Natürlich ist Songkhla die Provinzhauptstadt, doch die heimliche Hauptstadt, in der das Wirtschaftsleben pulsiert, ist Hat Yai mit seinem Internationalen Flughafen.

Songkhla blickt bereits auf mehr als tausend Jahre Geschichte zurück. Einst war Songkhla eine Piratenstadt, dann chinesischer Handelsplatz und später ein Außenposten des Srivijaya-Reichs. Von dieser bewegten Geschichte zeugen heute noch gut erhaltene Teile der Stadtmauern.

 

Sehenswürdigkeiten Stadt Songkhla

 

In der Nähe der alten Stadtmauer steht das architektonisch bedeutsamste Gebäude der Stadt, das Nationalmuseum. Es wurde 1878 im Stil der südchinesischen Architektur errichtet und diente zunächst als Gouverneurspalast, danach als Stadthalle des Staates Nakhon Si Thammarat. Von 1917 bis 1953 beherbergte es das Rathaus der Stadt, ehe es 1973 zum Nationalen Monument ernannt wurde und nach intensiver Restauration das Nationalmuseum aufnahm. Es bietet mit seiner faszinierenden Sammlung archäologischer Funde einen guten Einstieg in die Vergangenheit der Region.

Songkhla-See

Der Songkhla-See ist der einzige Binnensee in Thailand. Er ist insgesamt ca. 80 km lang und an der breitesten Stelle ca. 20 km breit. Die Tiefe beträgt selten mehr als zwei Meter. Im Norden liegt der kleine See Thale Noi (Süßwasser), noch in der Provinz Phattalung. Nach Süden schließen sich an: der Thale Luang (Brackwasser), das Tierschutzgebiet Ku Kud (Brackwasser) und der Thale Sap Songkhla (Salzwasser). Je nach der jahreszeitlich unterschiedlichen Niederschlagsmenge schwankt aber der Salzgehalt von Norden (Süßwasser) nach Süden (Salzwasser). In der Regenzeit von Oktober bis Dezember steigt der Süßwasseranteil, danach erhöht sich der Salzwasseranteil wieder. Die Inseln im See sind als Erholungsgebiete ausgebaut. Die Provinzhauptstadt auf der Südseite ist wahlweise über Thailands längste Brücke oder mit einer Fähre erreichbar.

 

Ku Kud Wasservogelpark

Der Ku Kud Wasservogelpark liegt in der Mitte des Songkhla Sees. Mit gemieteten Booten ist der Park zu besichtigen. Es gibt hier ca. 140 verschiedene Vogelarten. Beste Beobachtungszeiten sind der frühe Morgen oder der späte Abend. Die beste Jahreszeit sind die Monate November bis Februar, wenn es hier am kühlsten ist.

 

Laem Samila

Laem (Kap) Samila ist mit Pinien bewachsen. Die Seefahrer begrüßt das bekannteste Wahrzeichen des Samila-Strandes, die Statue einer Meerjungfrau. Sie ist eine Imitation der Meerjungfrau von Kopenhagen.

 

Der Strand von Kao Seng, 3 km südlich von Laem Samila, ist einer der schönsten Strände in der Provinz Songkhla. Dort liegt ein muslimisches Fischerdorf.

 

Unmittelbar nordwestlich von Samila schließt sich das idyllische Kap Son On mit kühlen Schatten spendenden Pinien und mehreren Restaurants an. Hier werden köstliche, ganz frische Meeresfrüchte serviert.

 

Vor der Küste Son On liegen die Inseln Ko Meo und Ko Nu ("Katz und Maus"). Von einer Anhöhe aus genießt man die herrliche Aussicht über den Songkhla - See und den Golf von Thailand.

 

Sehenswürdigkeiten Provinz Songkhla

Hat Yai

Die heimliche Hauptstadt des Südens ist das temperamentvolle und geschäftige Hat Yai in der Provinz Songkhla, 950 Kilometer von Bangkok und 50 Kilometer von der malaysischen Grenze entfernt. Had Yai ist ein blühendes Handels-, Einkaufs- und Unterhaltungszentrum und eine Drehscheibe des Straßen-, Bahn- und Flugverkehrs. In der Stadt selbst verkehren preiswerte Sammeltaxis. Hat Yai ist besonders beliebt bei Touristen aus dem benachbarten Ausland, es verfügt über ein großes Angebot an Hotels aller Preisklassen und ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge ins Hinterland. So weltoffen und geschäftig sich Hat Yai auch gibt - in historischer und kultureller Hinsicht hat es nicht viel zu bieten. Bemerkenswert ist jedoch der Tempel Wat Yai Nai wegen seiner 35 Meter langen Statue eines liegenden Buddha, die drittgrößte ihrer Art in der Welt. Einen Besuch wert ist auch das Southern Cultural Village. Seine täglichen Vorführungen geben eine Kostprobe einheimischer Tänze und anderer Volkskunst.

Ton Nga Chang Wasserfall

24 Kilometer westlich von Hat Yai liegt der malerische Wasserfall Ton Nga Chang. Das Wasser strebt in sieben Kaskaden in die Tiefe und teilt sich dann in zwei Ströme auf, was Assoziationen an die Stoßzähne eines Elefanten hervorruft. Dieser Umstand stand auch bei der Namengebung Pate. Man sollte diesen Wasserfall in der Regenzeit zwischen Oktober und Dezember besuchen, wenn er das meiste Wasser führt.