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Reisethemen

Natur erleben

Viele  Reisende kommen nach Thailand, um die Natur zu entdecken und sich hier zu erholen. Das kann man in unzähligen Gegenden Thailands tun, angefangen bei den rauen Bergen im hohen Norden, bis hin zu den Küstenlinien im Süden des Landes. Die exzellenten geographischen und klimatischen Bedingungen bescheren Thailand eine sowohl einzigartige als auch vielfältige Pflanzen- und Tierwelt. Egal ob Sie sich am Ende für einen Nationalpark, die Berglandschaft Nordthailands oder die maritime Küstenlandschaft im Süden entscheiden, Sie werden mit Sicherheit von der atemberaubenden Natur des Landes beeindruckt sein.

Auch wenn ein Teil der Fläche Thailands im Laufe der Jahrhunderte zu landwirtschaftlicher Nutzfläche umgewandelt wurde, bedeckt natürlicher Wald noch ungefähr 25% von Thailand. Das Waldland besteht größtenteils aus Monsunwald und Regenwald, die durch die anfallende Niederschlagsmenge unterschieden werden. Außerdem bestehen Monsunwälder typischerweise aus laubwechselnden oder Hartholzbäumen, die ihre Blätter während der trockenen Jahreszeit abschütteln. Die Regenwaldzonen werden größtenteils mit immergrünen Bäumen wie Bambus, Kokospalmen und Bananenbäume bedeckt, die überall im Land zu finden sind. In den Küstentiefländern sind Mangrovenbäume und Rattan im Überfluss vorhanden. Thailand ist auch für seine Vielfalt an exotischen Früchten und Blumen berühmt, am meisten für die Orchidee, die insgesamt in mehr als 27.000 verschiedenen Varianten vorkommt.

Thailand verfügt über eine große Vielfalt einheimischer Tierarten. Am bekanntesten unter ihnen ist sicherlich der Elefant, das Nationaltier Thailands. Aktuell leben rund 1.000 Elefanten in freier Wildbahn größtenteils in den Nationalparks des Landes. Andere größere Säugetiere sind Tiger, Leoparden, Malaienbären, Sambarhirsche, Tapire und Zibetkatzen. Auch Gibbons und viele andere Affenarten sind in Thailand heimisch. Ansehnliche Reptilien wie Krokodile, Warane und sogar Kobras zählen ebenfalls zur Fauna Thailands. Vor den Küsten Thailands tummeln sich exotische Fische in allen Formen und Farben und sogar seltene Arten wie Walhaie oder Lederschildkröten. Besonders artenreich ist die thailändische Vogelwelt mit mehr als 900 verschiedenen Gattungen; zu den spektakulärsten gehören sicherlich die beeindruckenden Nashornvögel.

 

UNESCO Weltnaturerbe in Thailand

Zwei Naturschutzgebiete Thailands wurden mit dem Status Weltnaturerbe der UNESCO ausgezeichnet, der die herausragende Bedeutung dieser Gebiete für die Natur unterstreicht.

Das Wildschutzgebiet Thung Yai Naresuan ist zusammen mit dem angrenzenden Huai Kha Khaeng Wildschutzgebiet das größte Naturschutzgebiets Thailands. Es erstreckt sich über die drei Provinzen Kanchanaburi, Uthai Thani und Tak auf rund 6.200 km² entlang der burmesischen Grenze im Westen Thailands. Bereits im Jahre 1991 wurde das Gebiet, das seit 1974 unter Naturschutz steht, von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt. In dem Gebiet leben unter anderem Tiger, Leoparden, Asiatische Wildhunde, Elefanten, Seraue und wilde Wasserbüffel. Auf dem geschützten Gebiet gibt es außerdem einige Dörfer der Karen, einer ethnischen Minderheit, die dort schon seit hunderten von Jahren im Einklang mit der Natur leben. Da es sich um ein streng geschütztes Gebiet handelt, ist das gesamte Areal nur sehr begrenzt für Besucher zugänglich.

Der Dong Phaya Yen - Khao Yai Waldkomplex ist die jüngste Welterbestätte Thailands und wurde 2005 von der UNESCO in die Liste aufgenommen. Das Gebiet setzt sich aus der Bergkette Dong Phaya Yen und einem Teil des Khao Yao Nationalparks zusammen und erstreckt sich über die Provinzen Saraburi, Nakhon Nayok, Nakhon Ratchasima, Prachinburi, Sa Kaeo und Buriram. In dem 6.150 km² großen Gebiet leben über 100 Säugetierarten, darunter Elefanten, Tiger, Leoparden und Sunda-Ochsen, rund 200 Amphibiengattungen und fast 400 verschiedene Vogelarten. Viele dieser  Tierarten sind gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. In den Bereichen des Khao Yai Nationalparks ist das Gebiet für Besucher zugänglich und es stehen viele ausgeschilderte Wanderwege und Entdeckungspfade zur Verfügung.

 

Nationalparks und Naturschutzgebiete

Insgesamt wurden in Thailand mehr als 100 Gebiete im gesamten Land zu Nationalparks erklärt, die meisten sind ideal zum Campen und Beobachten von Tieren in freier Wildbahn. Die Mehrheit der Nationalparks in Thailand bietet auch Unterkunftsmöglichkeiten für Besucher an, normalerweise in Form von einfachen Hütten oder Bungalows. Manche Parks verfügen auch über Campingplätze. In der Regel sind lokale Führer in den Parks, die mit einem das Gelände erkunden. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie auf der englischsprachigen Webseite des Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation www.dnp.go.th.

Der 482 km² große Doi Inthanon Nationalpark schließt Thailands gleichnamigen höchsten Gipfel ein, der 2.565 m über dem Meeresspiegel liegt. Die bergige Landschaft der Region zählt zu den südlichsten Ausläufern des Himalaya Gebirges. Die üppige Flora und Fauna des Parks, seine Wasserfälle, Naturwanderpfade und Bergdörfer der Hmong und Karen machen das Naturschutzgebiet in der Provinz Chiang Mai zu einer der Hauptattraktionen des Nordens. Der Nationalpark ist ein bemerkenswerter Ort um seltene Vögel zu beobachten. Man hat hier mehr als 380 Arten entdeckt, die besonders während der Brutzeit von Februar bis April gut zu beobachten sind. Zu den Säugetierarten des Areals zählen asiatische Ziegenarten wie Gorale (Naemorhedus) und Seraue (Capricornis) aber auch Tiger. Die Flora des Parks umfasst hauptsächlich prachtvolle Orchideen, sowie Rhododendron und seltene Farne.  Die vielen Flüsse, wie der Ping sorgen vor allem während der „grünen Jahreszeit“ für reißende Ströme, die für Rafting oder Kajakfahrten dienen. Der 260 Meter hohe Mae Ya-Wasserfall zählt zu den schönsten des Landes uns sollte bei einem Besuch nicht ausgelassen werden.

Der Khao Yai Nationalpark, der nur rund 160 Kilometer nordöstlich von Bangkok liegt, ist der älteste Nationalpark Thailands. Ihm wurde bereits im Jahr 1959 der Nationalparkstatus zugesprochen. Im Park gibt es zahlreiche Bäche und Wasserfälle, an einigen von ihnen kann man im klaren Wasser baden. Auf vielen Wanderwegen können Besucher die unterschiedlichen Bereiche der Wildnis erkunden. Mit etwas Glück bekommt man bei einem Besuch auch die beeindruckende Tierwelt des Nationalparks mit Elefanten, Gibbons, Hirschen, Gaure (Bos gaurus) und sogar Tigern zu Gesicht. Der Park ist hervorragend zum Beobachten von Vögeln geeignet. Hier wurden über 300 verschiedene Vogelarten gesichtet, die permanent oder vorübergehend in diesem Gebiet leben. Zu den beeindruckendsten unter ihnen zählen große Raubvögel, wie die Schlangenweihen (Spilornis cheela), bunte Singvögel wie der Scharlachmennigvogel (Pericrocotus flammeus) oder der Blauflügel-Blattvogel (Chloropsis cochinchinensis), Feuerrückenspechte (Dinopium javanense) und farbenfrohe Trogone (Trogonidae). Besonders sehenswert sind auch die prächtigen Nashornvögel (Bucerotidae), die hier gleich in mehreren Gattungen vorkommen.

Der Khao Sok Nationalpark im Westen der Provinz Surat Thani umfasst eine Fläche von über 700 km² mit tropischem Regenwald und bewachsenen Kalksteinfelsen. Sicherlich zu den spektakulärsten Landschaften Thailands zählt das Chiao Lan Reservoir mit dem gleichnamigen See in dem hunderte von Kalksteinfelsen ein atemberaubendes Naturschauspiel bieten. Im Park leben Elefanten, Bären und auch einige Tiger. Besucher werden allerdings eher die Schreie der Gibbons hören und die vielen bunten Vogelarten zu Gesicht bekommen. Im Khao Sok Nationalpark wächst auch die Rafflesia Kerrii, eine der größten Blumen der Welt, deren Blüten eine Spannweite von bis zu 70 cm erreichen. Etliche Wanderwege durchziehen den Park und führen vorbei an beeindruckenden Wasserfällen und tropischen Dschungellandschaften. Während manche dieser Wanderwege für auch für ungeübte Wanderer geeignet sind, erfordern die etwas steileren Wege eine gute Kondition. Auch Kanu- oder Floßfahrten auf dem Chiao Lan See oder den vielen Bächen der Region zählen zu beliebten Aktivitäten.

Der Kaeng Krachan Nationalpark, in den Provinzen Phetchaburi und Prachuap Khiri Khan ist Thailands flächenmäßig größter Nationalpark. Er erstreckt sich im Westen bis an die Grenze Birmas - mit bewaldeten Hügeln und Bergen, Wasserstraßen und einem schönen Stausee. Die beiden Flüsse Phetchaburi und Pranburi dominieren das 2.900 km² große Areal und sorgen für eine ausreichende Wasserversorgung das ganze Jahr über. Die Flora der Region reicht von Lianen über Farne bis hin zu prachtvollen Orchideen und Bäumen mit tropischen Früchten. Auf dem Gelände des Nationalparks leben über 50 unterschiedliche Säugetierarten, wie beispielsweise der Malaienbär, der Leopard oder der Elefant. Auch Reptilien wie das seltene Siam-Krokodil sind hier beheimatet. Vogelfreunde finden hier rund 400 Arten, darunter sechs verschiedene Gattungen des Nashornvogels und die farbenfrohen Breitrachen (Eurylaimidae).

Der Phu Kradueng Nationalpark in der nordostthailändischen Provinz Loei ist ein bewaldetes Hochplateau von rund 1.300 Metern Höhe. Den höchsten Punkt des Nationalparks bildet der gleichnamige Berg Phu Kradueng, ein glockenförmiger Berg, der von einem großen Hochplateau gekrönt wird. Steile Wanderwege führen zum Gipfel hinauf. Das herzförmige Plateau ist von Pinienwäldern bedeckt, die, so weit das Auge reicht, immer wieder durch Graslandschaften unterbrochen werden. Die Aussichtspunkte von hohen, steilen Klippen lassen den Besucher die Schönheit dieses Landstrichs besonders genießen. Von den vielen Aussichtspunkten kann man Sonnenuntergänge von ungewöhnlicher Schönheit beobachten. Wasserfälle ergänzen den Reiz der Landschaft. Je nach Jahreszeit blühen wilde Orchideen und viele andere Wildpflanzen.  Zur Fauna des Parks zählen Malaien-Gleitflieger (Cynocephalus variegatus), Kragenbären, Muntjakhirsche und die seltene Großkopfschildkröte (Platysternon megacephalum).

Der Khao Sam Roi Yot Nationalpark, rund 60 Kilometer südlich von Hua Hin, macht seinem Namen – wörtlich übersetzt „dreihundert Gipfel“ -  alle Ehre: Auf 100 Quadratkilometern erheben sich hohe, sanft geschwungene Kalksteinfelsen über Mangrovensümpfen und einige Inseln an der Küste. Der Park beherbergt viele Vogelarten, wie den Weißbauchseeadler  oder den die man auf einer Bootstour durch den Park sehr gut beobachten kann. Ein guter Ausgangspunkt für die Bootstouren ist das Dorf Ban Khao Daeng, das direkt am Kanal liegt. Vom 400 Meter hohen Khao Daeng Felsen hat man einen herrlichen Ausblick über den Park. Außerdem findet man im Park wunderschöne, piniengesäumte Strände oder kann die Kalksteinfelsen des Parks, die von malerischen Höhlen durchzogen sind, besichtigen.

Im Erawan Nationalpark schlängeln sich die beiden Flüsse Kwai Noi und Kwai Yai durch hohe Berge, die mit den für Südasien typischen immergrünen Bäumen und Bambuswäldern bestückt sind. Herrliche Klippen und Höhlen charakterisieren diese Gegend in der Provinz Kanchanaburi.  Hier entspringt die Quelle des Erawan-Wasserfalls, der seine Wassermassen dem Kwai Yai zuführt. Dieser siebenstufige Wasserfall wird als der schönste in Thailand angesehen. Ein Wanderweg führt parallel zum Wasserfall bis auf die siebente Stufe, auf der zweiten Eben lädt ein natürlicher Pool zum Baden ein. Die Wasserfälle sind generell von Mai bis Dezember besonders reizvoll. Sehr sehenswert ist außerdem die große Tropfsteinhöhle Tham Phra Thai. Der Nationalpark bietet außerdem eine artenreiche Tierwelt mit Säugetieren, Amphibien, Reptilien und vielen Vogelarten. Der Nationalpark ist äußerst beliebt bei Wanderern und auch Floßfahrten sind eine beliebte Aktivität.

Die Phang-nga Bucht, die im Jahre 1981 zum Marinenationalpark erklärt wurde, umfasst etwa 400 km² Küsten- und Seegebiet. Entlang der Küstenlinie der Bucht finden sich Mangrovenwälder. Aber die größte Attraktion dieses Meeresnationalparks ist die mit über 100 meist auffallend geformten Inselchen gesprenkelte Bucht selbst. Diese teils bizarr geformten Kalksteininseln sind mit einem Gewirr von Kletterpflanzen und Büschen überzogen und meist unbewohnt. Einige erheben sich steil und schroff aus dem Wasser, andere erscheinen buckelig oder gezackt. Alle zusammen bilden sie ein wirklich beeindruckendes Naturschauspiel. Auf einigen der Inseln gibt es beachtliche Sehenswürdigkeiten wie etwa auf Khao Khian, wo prähistorische Steinbilder auf den Klippen zu besichtigen sind. Sehenswert sind auch die Insel Koh Panyi, wo sich ein auf Stelzen gebautes moslemisches Fischerdorf befindet, die Phanak Insel mit ihren schönen Höhlen und der "James Bond Felsen", der als Drehort für den Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ berühmt wurde.

Die 42 Inseln des Ang Thong Marinenationalparks zählen ebenfalls zu den bedeutungsvollsten Naturschauspielen des Landes: Gigantische, von unberührtem Regenwald bedeckte Kalksteinfelsen und weiße Sandstrände mit glasklarem, aquamarinblauem Wasser machen dieses Archipel zum Inbegriff eines tropischen Paradieses. Der Besuch des etwa 35 km westlich von Koh Samui gelegenen Archipels bietet sich hauptsächlich für einen Tagesausflug an. Als Highlights des Nationalparks gelten der türkisfarbene See Thalee Nai auf Koh Mae Koh und der Aussichtpunkt auf Koh Wuatalab. Beliebte Aktivitäten sind Schwimmen, Schnorcheln oder Kajakfahrten, bei denen man die unberührte Natur mit atemberaubender landschaftlicher Schönheit genießen kann.

Der Tarutao Marinenationalpark vor Thailands südwestlichster Provinz Satun ist ein wahrhaft unberührtes Traumarchipel in der Andamanensee. Die maritime Flora und Fauna des Parks ist so reich an natürlicher Schönheit, dass er mit den Status „Naturerbe“ der  ASEAN Staatengemeinschaft ausgezeichnet wurde. Der Park besteht aus 51 Inseln, die sich auf zwei Hauptarchipele, das Tarutao Archipel und das Adang-Rawi Archipel, aufteilen. Die größte Insel ist Koh Tarutao, mit dem Sitz der Hauptverwaltung des Parks. Dichte Wälder bedecken die Insel, sie hat ausgedehnte Buchten und Strände. Auf dem Gebiet des Nationalparks sind zahlreiche Tierarten wie Languren, Makaken oder Flughunde heimisch. Auch zahlreiche Vogelarten nutzen die unberührten Wälder als Nistplätze. Die maritime Fauna reicht von Meeresschildkröten über Delfine bis hin zu Walen.

Die Nationalparks der Similan und Surin Inseln sind vor allem bei Tauchern und Schnorchlern für ihre außergewöhnliche Unterwasserwelt beliebt.

 

Aktivitäten in Nationalparks

Naturbewusste Aktivitäten in den thailändischen Nationalparks reichen von Trekking, Kajakfahren, Fotografieren, Camping oder Schnorcheln bis hin zum Entdecken exotischer Vögel und anderer Tiere, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt.

Vögel beobachten

Das Beobachten von Vögeln zählt zu den beliebtesten Aktivitäten in den Nationalparks in Thailand. Über 900 verschiedenen Vogelarten bieten ein farbenfrohes und abwechslungsreiches Bild. Mitgezählt sind sowohl die heimischen Vögel als auch die Zugvögel, die hier besonders während der Winterzeit Station machen. Fast alle Nationalparks des Landes verfügen über speziell ausgeschilderte Routen zum Beobachten von Vögeln.

Blumen und Pflanzen erkunden

Fast unumgänglich bei dem  Besuch eines Nationalparks ist das Entdecken der tropischen Flora am Wegrand oder auch an unentdeckten Stellen im Nationalpark. Vor allem die zigtausenden verschiedenen Orchideenarten, die in Thailand heimisch sind, begeistern Besucher immer wieder aufs Neue.

Trekking / Wandern

Zahlreiche ausgeschilderte Wanderrouten führen Besucher durch atemberaubende Landschaften mit einer exotischen Tier- und Pflanzenwelt. Viele einfache Wanderwege ermöglichen es unbeschwert die Natur zu genießen. Wer lieber etwas mehr Herausforderung möchte für den stehen anspruchsvolle Touren durch die Nationalparks bereit. Von kürzeren Wanderungen über ganze Tagesausflüge reicht das Portfolio der angebotenen Routen bis hin zu mehrtägigen Wandertouren. Auch spezielle Themenrouten wie Bachwanderungen oder Tierbeobachtungen sind ein ganz besonderes Erlebnis.

Höhlentouren

Für alle die etwas Nervenkitzel aber auch ein beeindruckendes Naturschauspiel suchen sind Touren in die zahlreichen Höhlen Thailands ein hervorragendes Erlebnis. Nur über das Wasser erreichbare Höhlen oder tief im Dschungel versteckte Berghöhlen, in der Regel finden Besucher hier eine einmalige natürlich Umgebung mit faszinierenden Tropfsteinen, uralten Wandmalereien oder seltenen Tierarten.

Floß- und Kajakfahrten

Ein besonderes Erlebnis ist es, sich auf einem Bambusfloß auf einem der zahlreichen Flüsse entlangtreiben und die Landschaft an sich vorüberziehen zu lassen. Hierbei kann man die Umgebung in aller Ruhe vom Fluss aus beobachten und Einblicke in die natürliche Umgebung erhalten. Auch Kajakfahrten sind eine umweltfreundliche, gleichzeitig aber sehr individuelle Weise, die Nationalparks auf dem Wasserweg zu erkunden.

Schnorcheln & Tauchen

In vielen Nationalparks kann man die Unterwasserwelt mit der Taucherbrille erkunden. Weitere Informationen dazu finden Sie unter dem Punkt Tauchen.

 Fotografieren

Die unberührte Natur der Nationalparks mit Bergen, Seen und Dschungellandschaften eignet sich hervorragend als Kulisse für einmalige Fotografien, deshalb sind Nationalparks beliebte Orte für viele Fotografen. Tropische Pflanzen und exotische Tiere dienen ebenfalls als  hervorragende Fotomotive.

Sonstiges

Wer die Natur der Nationalparks nicht per Pedes erkunden will für den stehen vielerorts auch Fahrräder bereit.

Schmetterlinge zu beobachten wird immer beliebter: Die vielen bunten Arten reichen vom winzigen Falter bis hin zu Handteller großen Exemplaren.

Das Angebote der actionreichen Sportarten in den Nationalparks reicht meist vom White-Water-Rafting über bis hin zu Klettertouren oder Abseiling in den Wasserfällen und Schluchten.

 

Blumenkalender Thailand

Thailands herrliche Natur mit atemberaubenden Stränden, ursprünglichen Dschungellandschaften und zerklüfteten Bergketten ist weithin bekannt. Doch auch Blumenliebhaber kommen im südostasiatischen Königreich voll auf ihre Kosten. Bunte Orchideen, duftende Frangipani und andere exotische Blüten hat sicherlich jeder Thailandreisende selbst schon einmal bestaunt. Doch Thailand hat weitaus mehr zu bieten. Zu den verschiedenen Jahreszeiten blühen die unterschiedlichsten Blumen im ganzen Land. Der Blumenkalender gibt eine Übersicht über die Höhepunkte im Jahresverlauf.

  • Januar

    • Die rosafarbenen Blüten der wilden Himalaya-Kirsche (Prunus cerasoides) findet man vor allem in den Bergregionen im Norden Thailands. Während der kühlsten Temperaturen von Ende Dezember bis Januar stehen die Kirschbäume dort in voller Pracht. Vielerorts findet man von Kirschbäumen flankierte Wege oder Straßen oder ganze Kirschbaumwiesen. Die besten Orte, die Kirschblüten in voller Pracht zu sehen, sind Phu Lom Lo in der Provinz Loei, Khun Chang Kian und Doi Ang Khang in Chiang Mai sowie der Doi Khun Mae Ya in der Provinz Mae Hong Son. Die Kirschen, die mehrere Wochen nach der Blüte reifen, sind sauer und dunkelrot.

  • Februar

    • Der sogenannte "Talee Bua Daeng" also See aus rotem Lotus im Bezirk Kumphawapi in der nordostthailändischen Provinz Udon Thani macht seinem Namen im Januar und Februar alle Ehre, wenn die wunderschönen pinkfarbenen Lotusblüten in voller Pracht stehen und den See in ein tatsächliches Blumenmeer verwandeln. Besonders beliebt ist ein Besuch des Sees beim  kleinen Dorf Ban Diam, unweit der Stadt Prajak Sinlapakhom auch bei verliebten Paaren, die das Ambiente am liebsten bei einer Bootsfahrt genießen. Am schönsten sind diese Bootsfahrten früh morgens, wenn die Lotusblüten vollständig geöffnet sind und das Licht für eine magische Stimmung sorgt. In jedem Falle sollten Besucher ihren Bootsfahrer bitten, den Motor kurz abzustellen, um einen Moment innezuhalten und die herrliche Natur in vollen Zügen genießen zu können.

  • März

    • Herrliche Lotusfelder findet man vielerorts in Thailand. Auch in Teichen und kleinen Seen wachsen die grazilen weißen oder rosafarbenen Blüten. Die schönen Blumen werden hauptsächlich in Tempeln als Opfergaben dargebracht, da der Lotus im Buddhismus als Symbol der Reinheit steht. Einen der imposantesten Lotusteiche finden Besucher im Bezirk Phutthamonthon in Bangkoks Nachbarprovinz Nakhon Pathom. Zwischen März und April verwandelt sich der See nahe des Khlong Mahasawat in ein Meer aus weißen Lotusblüten. Über einen Steg gelangen Besucher in einen traditionellen thailändischen Sala, von dem aus sie die schönen Blumen bewundern können.

  • April

    • In wundervollem Violett blühen die Bäume der Jacaranda filicifolia im April in Südthailands Provinz Trang. Die eigentlich in Südamerika beheimaten Pflanzen findet man in Thailand nur in Trang und somit sind sie mittlerweile zu einem Symbol für die Provinz geworden. Auch der thailändische Name für die lilafarbenen Blüten Dok Sritrang leitet sich vom Namen der Provinz ab. Vermutlich wegen ihrer filigranen, fliederfarbenen Blüten, die die Landschaft mit ihrer zartvioletten Farbe umhüllen, breiteten sich die Bäume von Brasilien aus bis in alle anderen Teile der Welt. Heute findet man sie auch in Nepal, Bhutan oder Indien und sogar in Afrika und Europa.

  • Mai

    • Ihrem malerischen Namen Goldregen macht die Röhren-Kassie (Cassia fistula) in der Provinz Khon Kaen im Nordosten Thailands alle Ehre. Die Bäume mit den leuchtend gelben Blüten sind in Thailand als Ratchapruek bekannt und sie ist seit einigen Jahren auch die Nationalblume Thailands. Die gelbe Farbe symbolisiert das thailändische Königshaus. Die vielen kleinen Blüten, die wie ein goldenes Bouquet angeordnet sind, locken während ihrer Blütezeit in den heißen Monaten April und Mai zahlreiche Bienen und Schmetterlinge an. Auch in der Medizin wird Ratchapruek zur Entschlackung, gegen Fieber und zur Behandlung von Herzprobleme eingesetzt.

  • Juni

    • Die Dok Khao Phansa (Globba winitii), die zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae) gehört, wächst in Thailands Provinzen Saraburi und Lopburi. Besonders im Juli und August, wenn die gelben Blumen blühen, findet man sie im Bezirk Phra Phutthabat, der als bekanntester Ort für die Khao Phansa Blume gilt. Eine besondere Bedeutung erhalten die Blüten jedes Jahr beim Tak Bat Dok Mai Festival, zu Beginn der buddhistischen Fastenzeit. Bei der Zeremonie übergeben die Menschen den Mönchen bei einer feierlichen Prozession die selbst gepflückten Blumen als Gabenspenden. Die Mönche steigen dann zum örtlichen Tempel Wat Phra Buddhabat empor, wo sie die erhaltenen Blüten zu Buddhas Ehren niederlegen.

  • Juli

    • Die Dok Khao Phansa (Globba winitii), die zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae) gehört, wächst in Thailands Provinzen Saraburi und Lopburi. Besonders im Juli und August, wenn die gelben Blumen blühen, findet man sie im Bezirk Phra Phutthabat, der als bekanntester Ort für die Khao Phansa Blume gilt. Eine besondere Bedeutung erhalten die Blüten jedes Jahr beim Tak Bat Dok Mai Festival, zu Beginn der buddhistischen Fastenzeit. Bei der Zeremonie übergeben die Menschen den Mönchen bei einer feierlichen Prozession die selbst gepflückten Blumen als Gabenspenden. Die Mönche steigen dann zum örtlichen Tempel Wat Phra Buddhabat empor, wo sie die erhaltenen Blüten zu Buddhas Ehren niederlegen.

  • August

    • Im Norden Thailands blühen im August die wunderschönen Habenaria-Orchideen (Habenaria Militaris) in verschiedenen Farben. In Thailand sind die Blumen als Lin Mungkorn bekannt. Die Blumen bestehen aus einen Stiel mit vielen kleinen, filigranen Blüten, die in gelb, orange oder pink vorkommen. Der beste Ort, um die Blüten zu bewundern, ist der Phu Hin Rong Kla National Park in Phitsanulok, wo die Blumen vor allem vormittags rund um den Mhun Dang Wasserfall besonders schön blühen. Die Habenaria Militaris ist eine seltene Form der Habenaria Rhodocheila, die im Süden Chinas, Malaysia und auf den Philippinen vorkommt.

  • September

    • In der Provinz Uttaradit im Norden Thailands können Blumenliebhaber die sogenannten Ngon Nak-Blumen (Murdannia giganteum) in riesigen Mengen bewundern. Die Pflanzen mit den kleinen Blüten, deren Farbe von zartem Flieder bis hin zu kräftigem violett variiert, wachsen vor allem in der Nähe von Pinienwäldern in feuchten Bergregionen. Typisch für die empfindlichen Blüten ist, dass sie sich nachts zusammenrollen und erst morgens bei Sonnenschein ihre volle Schönheit entfalten. Das größte Feld mit den Dok Ngon Nak befindet sich im Phu Soi Dao National Park in Uttaradit. Ihre Blütezeit reicht meist von August bis Oktober während der feuchten Jahreszeit.

  • Oktober

    • Die Blumen mit dem schönen Namen Dusita (Utricularia Delphinioides) stechen besonders wegen  ihrer kleinen, tiefdunklen Blüten ins Auge. Sie blühen im Oktober und November in den bergigen Regionen im Nordosten Thailands gegen Ende der Regenzeit, meist auf feuchtem Untergrund wie in der Nähe von Sümpfen. Die schönsten Felder findet man in den Provinzen Ubon Ratchathani und Mukdahan. Die dunkelblauen bis violett-schwarzen Blüten ernähren sich von kleinen Insekten, die an den Blütenblättern kleben bleiben. In der Medizin werden die Pflanzen zur Verbesserung des Blutes verwendet.

  • November

    • Ein wundervolles Naturschauspiel bietet sich jedes Jahr im November und Dezember in der nordthailändischen Provinz Mae Hong Son: Die Blütezeit der "Dok Bua Tong", der Mexikanischen Sonnenblume (Tithonia diversifolia), scheint die Berge und Täler Mae Hong Sons komplett in Gold zu hüllen. Die buschig wachsende Sonnenblume stammt, wie es der Name vermuten lässt, ursprünglich aus Mittelamerika. In Thailand ist sie vor allem im Norden des Landes heimisch. Die Dok Bua Tong erreicht eine Höhe von bis zu drei Metern und trägt oft mehr als zehn Blüten pro Pflanze. Als schönster Aussichtspunkt, um das goldene Spektakel der blühenden Sonnenblumen zu genießen, gilt die Spitze des Doi Mae Ukor im Bezirk Khun Yuam.

  • Dezember

    • Sonnenblumen sind meist nicht die ersten Gewächse, die Blumenliebhaber mit Thailand assoziieren. Sie haben jedoch eine lange Geschichte im siamesischen Königreich: Bereits in der Ayutthaya-Periode um 1656 ließ König Narai der Große die ersten Exemplare pflanzen. Seit den 90-er Jahren sind sie ebenfalls ein wichtiges Agrargut in den Provinzen Lopburi und Saraburi. Schnell entwickelten sich die vielen herrlichen Sonnenblumenfelder, die in die tropische Berglandschaft eingebettet sind zu einem Touristenmagneten. Die beste Zeit für einen Besuch ist zwischen November und Januar. Die schönsten Felder finden Besucher im Stadtbezirk von Lopburi.