Loei

Die Provinz liegt an der Grenze zwischen Thailand und Laos und ist idealer Ausgangspunkt für Bergwanderungen in die Umgebung. Dies um so mehr, als die Provinz eines der letzten ursprünglich erhaltenen Naturareale Thailands ist. Es weist aufgrund seiner Lage sowohl Merkmale der nördlichen als auch der nordöstlichen Region Thailands auf.

Man muß unbedingt warme Kleidung mitnehmen, da die Temperaturen im thailändischen Winter bis auf 0°C absinken können und die Berge oft in naßkalte, unangenehme Nebel gehüllt sind. Bekannt ist der Phu Rua Nationalpark dafür, daß hier die tiefste Temperatur von Thailand gemessen wurde: minus 4°C im Jahre 1981.

Der Mae Khong Fluß bildet über ungefähr 150 Kilometer die Grenze zu Laos. Die Provinz Loei liegt ungefähr 400 m über NN, nur 1/50 der Fläche ist Flachland. Die wichtigsten Gebirge sind Phu Kradung, Phu Luang und Phu Rua.

Wirtschaftsprodukte dieser Provinz sind: Tabak, Rinder, Wasserbüffel, Seide und der Anbau von Tapioka.

Das Phi Ta Khon-Fest geht auf eine buddhistische Legende zurück: Als Prinz Vessandorn, Buddhas vorletzte Inkarnation, zu seiner Stadt zurückkehrte, waren die Wiedersehensfeiern derart prächtig, daß die Geister zum Mitfeiern angeregt wurden. Auf dem Fest verkleiden sich junge Männer als Geister und begleiten eine Buddhafigur. Auf ihrem Umzug necken sie die Dorfbewohner. Mönche rezitieren die Geschichte von Buddhas letzter großer Inkarnation, bevor er die Erleuchtung erfuhr.

Loei bedeutet, daß der Maenam Loei (ohne Spuren oder Wirkungen zu hinterlassen) einfach nur durch die Provinz in den Mae Khong fließt. Weitere Infos über Loei finden Sie hier

Sehenswürdigkeiten Provinz Loei

Die Ruine Phra That Si Song Rak

Phra That Si Song Rak wurde 1560 an den Ufern des Maenam Man, etwa einen Kilometer entfernt von Amphoe Dan Sai, errichtet. Sie sollte die dauernde Verbindung zwischen dem Königreich Sri Ayutthaya und dem Königreich Sri Satana Kanahut (Laos) symbolisieren. Die Konstruktion ist ungefähr 30 Meter hoch.

Phu Kradung National Park

Der Phu Kradung Nationalpark besteht aus einer Hochebene, die im Mittel 1.200 m über NN liegt. Steile Wanderwege führen zum Gipfel hinauf. Das herzförmige Plateau ist von Pinienwäldern bedeckt, die, so weit das Auge reicht, immer wieder durch Graslandschaften unterbrochen werden. Die Aussichtspunkte von hohen, steilen Klippen lassen den Besucher die Schönheit dieses Landstrichs besonders genießen.

Phu Kradung hat besonders schöne Pinienwälder und malerische Klippen. Von den Aussichtspunkten Pha Nok Aen, Pha Makduk, Pha Lomsak, Pha Ban Na Noi und Pha Yiap Mak kann man Sonnenuntergänge von ungewöhnlicher Schönheit beobachten. Wasserfälle bei Wang Kwan, Phen Phop, Tham Samo Pha Nam Pha und Khun Pong ergänzen den Reiz der Landschaft. Je nach Jahreszeit blühen wilde Orchideen und viele andere Wildpflanzen.

Phu Luang Wildlife Sanctuary

Das Phu Luang Wildlife Sanctuary liegt auf einem Hochplateau in ca. 1.550 m Höhe. Der Phu Luang Wald besitzt eine einzigartige Mischung aus Hölzern tropischer und kälterer Klimazonen. Zwischen Oktober und April können trainierte Wanderer und Naturliebhaber hier gut wandern und dabei zahlreiche wildlebende Tiere beobachten. Zwischen Mai und September ist der Park geschlossen. Nach Anmeldung bei der örtlichen Verwaltung kann man hier Zelte mieten. Andere Unterbringungsmöglichkeiten sind nicht verfügbar.

Phu Rua Nationalpark

Der Phu Rua Nationalpark ist ein bis auf 1.365 Meter schräg ansteigendes Tafelland mit Klippen nach Norden und Osten. Der Park besteht aus immergrünen Regenwäldern, unterbrochen von offenem Grasland. Hier sollen noch Leoparden und Bären zu Hause sein. Der Park ist für seine herrlichen Sonnenaufgänge berühmt. Besucher sollten darauf achten, warme Kleidung mizunehmen. Im (thailändischen) Winter erreichen die Temperaturen erstaunlich kühle 2° C. Der meiste Regen fällt in dieser Gegend von Oktober bis Dezember.