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Ubon Ratchathani

Ubon Ratchathani war die größte Provinz Thailands, ehe im Jahre 1993 Amphoe Amnat Charoen zur eignen Provinz ernannt wurde. Sie grenzt im Osten an Laos und im Süden an Kambodscha. Ein Teil der Provinz liegt auf einer Hochebene 67 m über NN. Savannenlandschaften und Mischwälder wechseln sich ab. Der Boden ist sandig und trocken. Im Sommer ist es sehr heiß und im Winter relativ kalt. Es kommt immer wieder vor, daß in einem Jahr der große Regen ausbleibt, was die Reiserträge stark mindert. Der größte Fluß in diesem Gebiet ist der Mun.

Die Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft, beispielsweise vom Reis- und Baumwollanbau. Andere Wirtschaftsprodukte der Provinz sind Jute, Rinder und Seide.

Sehenswürdigkeiten - Stadt Ubon Ratchathani

Das Wat Supattanaram war das erste buddhistische Kloster in der Dhamanyuthi-Periode im Isan. Es liegt am Ufer des Mun, unweit des Stadtzentrums. Es wurde erst 1853 von König Rama IV. erbaut. Es enthält die hochverehrte Buddhastatue Phra Sapphanyu Chao. Der Baustil des Bot ist eine Mischung aus thailändischen, chinesischen und europäischen Stilrichtungen.

Der Wat Thung Si Muang ist berühmt als Aufbewahrungsort buddhistischer Schriften, die in einem hölzernen "Ho Trai" mit verwinkeltem Giebel inmitten eines Teiches verwahrt werden. Die klösterliche Halle zieren schöne Wandmalereien aus Buddhas Leben, aber auch Alltagsszenen aus dem Leben der Bevölkerung.

Sehenswürdigkeiten Provinz Ubon Ratchathani

Das Wat Pa Nanachat liegt 15 km von der Stadt entfernt, abgeschlossen von der Umwelt, in einem Waldgebiet. In diesem Kloster meditieren fast ausschließlich ausländische Mönche.

Pha Taem und Pha Mon sind riesige Savannengebiete, 98 km von der Provinzhauptstadt in östlicher Richtung an der Grenze zu Laos. Am Mae Khong Fluß ragen zweistufige Felsen in die Landschaft, an deren Wänden 3-4000 Jahre alte Felszeichnungen Szenen aus dem Alltagsleben der Ureinwohner zeigen, Darstellungen von Fischerei und Reisanbau. Menschliche Figuren, Tiere, Hände und geometrische Figuren können dort auch bewundert werden. Von Oktober bis Februar ist die Savanne mit herrlichen Blumen überzogen. Es ist ein Naturschauspiel besonderer Art, wenn man morgens die Nebel über den Mae Khong ziehen sieht. In dieser Gegend gibt es kaum geeignete Übernachtungsmöglichkeiten.

Sao Chaliang vor dem Gebiet von Pha Taem und Pha Mon in Richtung Provinzhauptstadt sind riesig aufragende Felsen, die von den Gezeiten und Winden vor Millionen von Jahren als Sedimente des Meeres geschichtet wurden. Hier findet man viele Arten versteinerter Meerestiere.

Veranstaltungen

Kerzenfest

Das Kerzenfest wird anläßlich des Anfangs der buddhistischen Fastenzeit Mitte Juli gefeiert. Es wird mit verschiedenen religiösen Zeremonien der ersten Predigt Buddhas nach seiner Erleuchtung gedacht. Zu diesem Kerzenfest werden bis zu 2 Meter hohe, kunstvoll gearbeitete Kerzen durch die Straßen gefahren. Die Schönsten von ihnen bekommen Preise und werden den Tempeln der Umgebung gestiftet.

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